Träume

Komm Lena, lass uns nach Kasachstan

„Komm Lena (Ljenna ausgesprochen), lass uns nach Kasachstan. Einmal möchte ich meine Wäsche dort aufhängen und den Geruch in der Nase haben, wenn nach drei Minuten und 45 Grad minus die Kälte meine Wäsche trocknet. Bitte.“

Aber sie schüttelt den Kopf.

„Dann lass uns nach Schottland. Wir eröffnen ein kleines Cottage in den Schottischen Highlands. Züchten ein paar Rinder. Stellen den wunderbarsten Käse her und verbringen die Tage mit Friede, Freude, Eierkuchen und der Malerei.“.

Sie schüttelt wieder den Kopf.

„Weißt du“, sagt sie zu mir, „es frustriert mich, wenn ich Träume habe und dennoch weiß, dass sie nie in Erfüllung gehen“.

Ich schaue sie an und merke wie meine Augen verschwimmen. Ein unangenehmes trauriges Gefühl macht sich in meinem Körper breit.

„Aber wer sind wir, wenn wir nicht mehr träumen dürfen?“, frag ich sie traurig. Sie lächelt mich an, auch ihre Augen verändern den Blick, und verlässt meinen Raum.

 

Ja, was sind wir, wenn wir keine Träume mehr haben. Ich zumindest nur noch eine halbe Ich.

 

 

Einen Wunsch hast du frei

Wunschtor

Auf einmal ist es da. Als wäre es nie weg, doch ward bis dahin nie gesehen.

Erstaunte Blicke, ein warmes Herz, Verwunderung und Freude über so was schönes, während der Hund umgehend ganz selbstverständlich durch das wundersame zarte Blattwerk entschwindet.

Bitte noch viel mehr davon… wundersame Märchen, einladende Wunschtore und fantastische Geschichten… Das wünsch ich mir.

Sind Wunschlisten gut? – Weihnachten ist doch erst morgen.

Den Ausgleich im Leben und das Ausschöpfen aller Phantasie und Träume. Nicht nur denken, sondern handeln. Wie häufig ertappe ich mich beim gedanklichem Abwägen, „hätte ich mal“, „das würde ich gern“ . Doch den Gedanken in die Tat umsetzen, da hakt es ab und an…
Ich möchte alles. Alles was möglich ist in meiner kleinen Welt. Ich möchte nie meine Träume verlieren und nie den Blick für das noch so kleine wesentliche Schöne im Leben verlieren. Ich möchte leben und genießen. Das auskosten, kennenlernen was mich interessiert und mich stärken an der Freude über die Dinge die das Leben schenkt. Ich möchte nie den Respekt vor allen Menschen dieser Welt verlieren.
Ich will den Typen der mir die Sterne vom Himmel holt und ich für ihn. Ich will den, der mir die Tür auf hält aber sie nie ganz verschließt. Menschen die mich nie an Ketten legt, aber dennoch loyal an meiner Seite sind. Die für einen Igel auf der Straße bremsen und dem Nachbarn eine verpassen, wenn der seine Frau verkloppt. Die durch die Schule des Lebens gehen und sich das Beste rausfischen. Die ihre Augen aufhalten und sich nicht wegdrehen. Genau das bin ich ebenso bereit zu geben. Und ich danke all denen, die da sind, so wie sie sind…