Sketchen

Neulich im Flixbus nach HH

dav

dav

Werbeanzeigen

Ääänten

Neulich am Waller See

(Mal unter uns, es scheint als ob die Enten es mitbekommen, wenn man versucht sie einzufangen. Die drehen sich stehts dann alle weg. Jedes Mal in die Richtung, die grad unerwünscht ist. Ganz im Ernst 😀 )

wallersee

 

Es war einmal ein kleines Huhn

Neulich war ich im Bürgerpark. Bremens größter Stadtpark, unter anderem mit einigen Tieren, die dort ihr Zuhause haben. Da wollte ich hin. Tiere beobachten und weiter am „schnellen Stich“ üben.

Die Bentheimer Schweine haben irgendwie ihren eigenen Charme. Und wenn man sie etwas länger beobachtet, sieht man eine Sanftheit in diesen doch sehr robusten Tieren und wie sie so nah beieinander lagen, ja das war schon irgendwie niedlich. Dabei ein immer mal wieder kreisendes Ringelschwänzchen. 😀

Die meiste Zeit blieb ich jedoch bei den dort freilaufenden Hühnchen. Verschiedene Rassen leben zusammen. Große Hühnchen, kleine Hühnchen. Dicke und dünne. Mittig im Bild sieht man ein weißes überdimensional dickes Huhn. Ich glaub das ist ein Laufhuhn. Das hatte so dicke Beine, die waren schon wunderlich ^^. Ja und dann war da dieses kleine Kücken. Mit einem braunen flaumigen Federkleid. Wie sanft doch Mama Huhn mit ihrem Kücken war. Und das Kleine flog mehrfach auf einen Ast, 7 Zentimeter hoch, neben Mamas Antlitz. . Manch einer wird denken, Herrgott, es ist nur ein Huhn. Aber das ist es eben nicht. Es ist ein Huhn, wie ein Hund ein Hund ist, und ein Mensch ein Mensch. Ein Lebewesen mit all seinen Fähigkeiten, seinem Sein, welches irgendwie das Herz so doll erwärmt, wenn man einfach mal hinschaut. Mama Huhn schüttelt ihr Federkleid, das Kleine macht sofort mit. Mama bleibt stehen, das Kleine gleich mit. Und ständig krabbelt das Kleine unter Mamas Federn. Dann siehst du nur noch ein Huhn mit vier Beinen 😀

Solche Momente tun so gut. Sie erden. Und sie machen wieder ganz besonders klar, was der Mensch heutzutage so achtlos mit Tieren tut. Die Abermillionen männlichen Kücken die ihr Leben lassen müssen. An die musste ich besonders traurig denken, als ich dieses kleine glückliche Kücken mit seiner Mama beobachtete. Aber auch die, die diesem grausamen Schicksal entkommen, haben eben einfach keine bessere Zukunft…