Respekt

Wo ist hier die Wunschfee?

wunschfee

Wenn ich mir was wünschen dürfte, für uns alle….

Mehr Liebe

Mehr Friede

Mehr Achtung vor dem Nächsten

Mehr Akzeptanz

Ein paar Minuten Zeit für ein paar Sätze mit der einsamen Nachbarin

Offene Augen für die wichtigen Bedürfnisse

Respekt vor dem Leben

Nächstenliebe als Schulfach

Achtung vor jedem Lebewesen als Schulfach

Weniger Einzelkämpfer

Plastikverbot

Ein paar mehr Pipi Langstrumpfs und Robin Hoods

Den Zusammenbruch des www für mindestens ein Jahr

Weniger Leben nach der timeline

Mehr gemeinsam , weniger allein

Ein bisschen mehr gelebtes Glücksprinzip….

 

Peace liebe Bloggerfreunde.

 

 

 

 

 

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FSK 18. „Wo ist nur das Skalpell?“

Gestern lief eine wirklich schicke brünette Frau an mir vorbei. Gott hatte sie schönes Haar. Stolz trug sie ihre dicke, glänzende Matte auf erhobenem Kopfe. Die will ich. Unbedingt.

Morgen nehme ich erstmal den noch eingepackten Skalpell aus der linken Küchenschublade. Werde auf die nächste Begegnung warten und dann trenn ihr die behaarte Schädeldecke einfach ab. Mir steht ihr wallendes Haar garantiert viel besser als ihr. Ob dabei das Hirn aus dem Schädel quillt, interessiert mich nicht. Schließlich möchte ich gut aussehen. Punkt.

In dem Zuge fällt mir auch noch die dralle Schwarzhaarige auf der Bank vor dem kleinen Café ein. Drall war allerdings nur ihr gut positionierter Busen. Sehr hübsch anzusehen. Sehr kleidsam. Ein gutes D-Körbchen würde ich schätzen. Dazu in leicht glänzendem Bronzeton. Genau mein Typ. Dieser Busen wird mich auch viel schöner kleiden als den seelenlosen wandelnden Körper der Schwarzhaarigen. Da such ich mir jetzt einen erfahrenen Chirurgen, der soll mir dann gefälligst ihre schicken Titten annähen. Vielleicht kann ich noch das eine oder andere Organ an einen herz- oder  nierenlosen Menschen verhökern. Gibt ja genug davon auf der Welt. Gerade Herzen werden dringend gesucht. Ihren restlichen Kadaver bekommen die gierigen Hunde zum Fraß.

Der Mensch tötet, weil er seine Schönheit liebt… was ist für ein Widerspruch in sich. Eine Dezimierung der Population von 600.000 auf 50.000 Leoparden. Klingt eigentlich wie ein Krimi. So unwirklich. So sehr ich auch in meinem Hinterstübchen kram, nicht einen Funken Verständnis finde ich für dieses dekadente Scheißverhalten, Tiere zu töten, um sich mit ihnen kleidsam zu brüsken… Da überlebt eh nur ein von sechs Leopardenbabies. Und dann kommt der Mensch um sich dieses stolze wunderbare Tier anzuziehen.

Ein Fass ohne Boden, Missstände so weit das Auge reicht. Sofern man hinschaut. Das geht jedoch immer nur in kleinen Häppchen. Sonst schafft das eine empfindliche Seele nicht. Hinschauen, sein eigenes Handeln überlegen, in Frage stellen. Das ist jedoch jedem Einzelnen möglich. Den Respekt den Mensch sich wünscht, den hat er ebenfalls zu geben. Jedem Lebewesen auf dieser Welt.

Sein, Lassen und Lieben

mensch

Und das kleine Mädchen links mittig am Fenster, die wird lernen das ihr Bauch das richtige sagt.

Und der Junge die Reihe davor, er wird lernen, dass er auch Fehler machen darf.

Und der Junge hinten in der Ecke wird lernen dass es wichtigeres gibt als einen vergessenen Stift.

Und seine Nachbarin wird lernen, dass jeder gleich wichtig ist – auch sie.

Und der Junge davor, er wird sich eines Tages im Spiegel anschauen und sich sagen, wie sehr er sich liebt.

Und das Mädchen ganz vorne wird lernen, dass sie auch mal nein sagen darf.

Und das Mädchen links neben der Tür wird lernen, dass es wert ist, geliebt zu werden.

Und der Junge quer hinter ihr wird lernen, das er auch schwach sein darf.

Und ihnen allen wünsche ich zu lernen, das niemand verurteilt werden darf, weil er anders denkt als der Rest. Jedem wünsche ich, das er geliebt wird, wie er ist. Das Fehler verziehen werden, weil sie einfach zum Leben dazu gehören. Das man sie liebt und immer den Fokus auf ihre schönen Eigenschaften hat. Diese stärkt und die schwächeren ebenso liebt und an nimmt. Das man sie sein lässt wie sie sind.