Frieden

Die Arroganz der ich immer wieder im Netz begegne, kotzt mich an. Ein freundlicheres Wort fällt mir leider nicht ein.

Auswanderer, Einwanderer. Gastarbeiter. Träumer. Individualisten. Kriegsflüchtlinge. Ausländer. Inländer. Migranten. Immigranten.

Ich kann diese tägliche Hetze nicht mehr ertragen.

Jeder einzelne Mensch hat eine, seine eine, eigene Geschichte.

Die Vermessenheit und diese unglaubliche Arroganz, die kaum in Worte zu fassen ist, wie über Menschen derzeit oft gesprochen wird, ist unerträglich.

Seit Jahrhunderten wandern Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen über Grenzen und Meere. Jeder einzelne mit seiner ganz eigenen Hoffnung auf ein besseres Leben. Es gibt gute und es gibt schlechte Intentionen. Schon immer. Und überall. So wie Deutsche mich in Spanien in Grund und Boden schämen lassen. Deutsche Kinderficker die kurz mal über den Kontinent fliegen um ihre abartigen Neigungen auszuleben. Menschen die Menschen und Tiere quälen. Nachbarn die ihre Frauen quälen. Andere Nachbarn die ihren Neffen missbrauchen. Die eigene Tochter, etc.

Ich will damit einfach sagen, sei dankbar wenn du noch nie Hunger haben musstest. Sei dankbar wenn du noch nie aus Nöten deinen Grund und Boden auch nur gedanklich verlassen musstest.

Höre damit auf, Menschen über einen Kamm zu scheren. Höre auf dich über Menschen und Länder zu stellen.  Und vergesse einfach nicht, das es gute und böse Menschen überall gibt. Denn die Welt, der Mensch mit all seinen Facetten kennt und hat keine Grenzen. Wir sind alle eins. Und der Wohlstand des Landes in dem du hier lebst, ist auf dem Leid so vieler anderer Menschen gebaut.

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Ein bisschen Frieden – tralalalalaaa

Früher gab es Nicole… einige erinnern sich. Ich war minimal klein zu ihrer Zeit. Andere wundern sich grad. Jaaaa, es gab also da mal diese Nicole. Eine Schlagersängerin. Das Lied fand ich schon immer ziemlich doof, die Botschaft jedoch nicht. Merkwürdigerweise blieb genau dieses Lied hängen. Klickst du hier.  Bedauerlicherweise ist die Botschaft dieses Liedes aktuell wie nie. Der Kleidungsstil in dem Videoclip jedoch nicht. Zum Glück. Gott, was hab ich mich grad erschreckt, als ich das Video suchte Übel sag ich nur. Gaaaanz übel. 😀

Und es gab da diese kleine Taube. Die mit dem Zweig im Schnabel. Also jetzt kein Hanfblatt oder so.  Was für ein Zweig es genau war, keine Ahnung. Und es gab sehr viele Friedensbekundungen… Menschen die auf die Straße gingen. Kerzen anzündeten. Und heute, an jedem einzelnen Tag scheint die Welt grausamer denn je und der Protest dagegen so klein wie nie zu sein.

Und wenn dann scheinen sich viele einfach nur um ihren eigenen Arsch zu sorgen. Der hier – häufig eh viel zu dick (meiner inbegriffen) auf seinem viel zu gemütlichen Sofa sitzt. Mit einem überfüllten Kühlschrank und einer immer funktionierenden Klospülung.

Ach, ich mach es kurz…

Hier sind zwei Entwürfe. Noch nicht ganz fertig. Aber grob. Sie sollen ein Anfang sein. Ein Statement. Eine Einladung für ein kurzes Innehalten. Für vielleicht eine neue Welle von Protesten.

Weil ich weiterhin täglich dankbar bin, für all das, was ich habe. Und das ganz ohne mein Zutun. Sondern einfach weil meine Mama mich irgendwann, hier geboren hat….