Freude

Für ein paar Sinne

Ein warmer Deich   –   nackte Füsse im Gras

Biozisch

eine wirklich kalte Limo   –    schöne bunte Farben

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Trinken hilft

dazu eine wirklich gute Band

Giant Rooks….. gerade entdeckt. Der geniale Nachwuchs für Morgen. Bitte gleich dreimal Hören 😀

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Wo fängt es an, wo hört es auf. Sequenzen aus einem Leben mit ES

Oder: wann warst du das letzte Mal 13?

Das Leben mit einem ES ist, sagen wir, stunden-quartalsweise wirklich total toll. Den Rest blenden wir am besten aus. Diese Zeit wenn man höchstens den Schatten von ES zwischen Bad und Bett vorbei huschen sieht. Ganz kurz. Eine Milisekunde hast du vielleicht Glück und erhascht einen Blick, mindestens von der Rückseite, dann ist ES scrollend oder laut singend auch schon wieder weg. Die Spuren von ES sind allerdings spätestens beim Betreten vom Badezimmer deutlich. Gerne markiert ES am liebsten Morgens diesen Raum. Ist ja schließlich nur ES ihr Bad. Und der Rest der hier wohnt? Bitte welcher Rest?  Der könnte auch in der Küche seine Zähne putzen und wenn er sich klein machen würde, wäre eine morgendliche Dusche im Spülbecken sicher auch nicht so schwierig.

ES verteilt dann gerne Fön, Glätteeisen, Concealer, Coversticks, Deo, Haarkämmspray, Labello, Augencreme, Antipickelcreme für die Stirn, Handtücher, Schlafhose und Co im Bad und begibt sich anschließend wieder in die einzig genutzten 3,2 qm im eigentlichen ES-Zimmer, geschmückt mit Kissen, Decke und nicht zu vergessen, dem Ladekabel. Zweitwichtigster Gegenstand neben dem Handy überhaupt. Und so lebt ES quasi in seinem Bett. Könnte ES auch in die Abstellkammer schieben und ihr Zimmer untervermieten. Würde dem ES sicher gar nicht auffallen.

Aber da wollen wir den Fokus ja gar nicht drauf halten. Waren wir ja alle mal ein ES. Auch wenn es der eine oder andere gern vergaß oder leugnen möchte. Aber neee, da kommt keiner mit durch. Früher oder später geraten wir alle in diese nicht greifbare Zeit, die dennoch so unglaublich toll ist. Wenn auf einmal kein Kind mehr mit am Tisch sitzt. Wenn die Augen Geschichten erzählen. Wenn du auf einmal eine politische Meinung hörst. Getuschte Wimpern mit zarten Rosa auf dem Wangen siehst, laut gesungene englische Lieder mit korrektem Text aus dem Zimmer ertönen, Geschichten über die verliebte Freundin am Tisch erörtert werden. Und du gebeten wirst, abends eine Stunde länger aus zu bleiben. Das lässt das Herz höher schlagen, vergisst das Chaos und du denkst vielleicht selber an deinen Start ins Erwachsen werden zurück.

Und so sitze ich eben da, sinniere über die furchtbare Pumphose aus meiner ES Zeit, die schreckliche Mode insgesamt damals und bekomme die neuste Schülerzeitung in die Hand gedrückt.  Und bin völlig begeistert.

Du meine Güte, wenn ich da an unsere Schülerzeitung so denke. Und weil ich zwei Exemplare bekommen habe, schicke ich es gern an jemanden, der Interessiert ist und sich mal eine wirklich coole Zeitung der Generation 2015 näher anschauen möchte, zu 🙂

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Die schönen Worte

Und manchmal ist es schön in diesem Blog gute Gedanken festzuhalten.

Neben sinnvollen und sinnfreien Geschichten. Dann stößt du über einen Beitrag und der lässt dich Lächeln und Freuen. Wie eben bei der lieben Käthe Knobloch. Mir gefällt es so gut und ich teile gern solche Freude und Zeilen.

Ist es nicht genau das, was glücklich macht? Menschen begegnen mit denen man sich nahe fühlt? Wohlfühlen? Gute Gedanken nicht nur zu hegen, sondern sie auch teilen. Komplimente machen. Positives Feedback zu verteilen. Zu loben und zu lieben. In Zeiten wo der Blick auf das Negative doch so geschärft ist und viel mehr im Fokus vieler Menschen steht.Und dort verscheimmt auch die reale Welt über in die virtuelle.

Stell dir mal eine Tageshow um 20.00 Uhr vor mit nur guten Nachrichten. Ich mein, wieso hat der Tod eines Bergsteigers zum Beispiel so viel mehr Bedeutung und Erzählkraft, als zum Beispiel die, einer Hochzeit in den Alpen? Oder die, eines neugeborenen Kindes? Oder die eintretende Magnolienblüte,. Es fallen so viele vermeintlich bedeutungslose und doch so bedeutungsvolle Gedanken dazu ein.

In meinem Leben sowieso, aber auch in meinem Office versuche ich es so zu handhaben. Hier ein Lob und da ein freundliches Wort. Dort ein Dank für ein Fest und hier eine Umarmung für… ach, auch mal einfach so. Immer in der Hoffnung, die Welt ein klein wenig sanfter und freundlicher zu machen. Und den Blick auf das Gute ein wenig zu schärfen.