Angst

<3

Und wenn morgen die Welt untergeht, 
ich würde heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.     Martin Luther King

Gestern habe ich einen wirklich wunderbaren Artikel bei der großartigen Sarah Riedeberger gelesen. Wir Plus Angst Gleich Mut.

Heute morgen kam mir Martin Luther dazu in den Sinn. Es ist genau dieser Mut, der doch für jeden etwas wundervolles entstehen lassen kann, wenn man es nur wagt. Er ist der Treibstoff der Hoffnung. Das Kind in uns, welches auch das 10.000 Mal wieder aufsteht, selbst wenn die Knie aufgeschrammt sind.  Es ist das Machen wenn ich doch sagen möchte, ich kann nicht. Es ist das Endorphin, wenn die Angst überwunden ist.  Und es ist die unumstößliche Hoffnung, das alles gut wird.

Hinter Fenstern III

Ist es manchmal auch dunkel.

Sehr dunkel.

Ängstlich.

Böse.

Erschreckend.

Traurig.

Schweißgebadet wach ich auf. Augen wandern irritiert. Mein Herz schlägt laut. So laut, es müsste das ganze Haus wecken. Hände zittern. Der Vorhang schmeißt sich unkontrolliert hin und her. Böse Gestalten tanzen an den Wänden. Der Wind schickt zischende Laute durch die Fensterritzen. Das tönende Pfeifen ist unerträglich. Dunkle Schatten huschen durch den Raum. Das Lachen der bösen Alten verschwindet nicht aus dem Kopfe. Das geflieste kahle Zimmer ist immer noch vor meinen Augen. Die rostigen Eisenketten ebenso. Ich schau an mir herunter. Ein T-Shirt und ein Slip. Nachtbekleidung. Erleichterung. In meinen Augen sehe ich noch meinen blutverschmierten Körper. Neben der Hand, die aus der Wand zu kommen scheint.

Solche Nächte können eine Ewigkeit sein .HinterFensterSchrei