D. Schreiben und Zeichnen

Ahnungslos lernt Schreiben – heute Füllwörter – Unwörter

Was war noch gleich ein Füll- oder Unwort?

Skizze Füllwörter

Diejenigen, die häufiger diese Seite besuchen, wissen, dass ich gerne völlig überzogene Halbwahrheiten und Trashgeschichten auf virtuelles Papier bringe. Und auch, dass ich diesen Blog ebenso als eine Art Lernblog nutze. Das bedeutet natürlich auch, dass hin und wieder gelernt werden muss 🙂

Da bin ich wirklich dankbar, wenn ich den einen oder anderen Hinweis zur Verbesserung etwaiger Formulierungen, Schreibstil und Co bekomme.

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Einladung zu einer weiteren gemeinsamen Übung…. Ein Bild, eine Geschichte

Am Schreiben haben ja so viele Lust und darum gibt es jetzt mal eine weitere Idee.

Ein Bild, eine Geschichte. So bekommt ihr eine Skizze und die Möglichkeit, das Bild lebendig werden zu lassen. Ich bin wirklich gespannt auf eure Story dazu 🙂

Auch hier würde ich dennoch empfehlen, sich ein wenig einzuschreiben und erst dann mit der eigentlichen Geschichte, dem Text, zu beginnen.

Bin wirklich äußerst gespannt, ob diese Art von kreativer Schreibe genauso viel Spaß bereitet und Anklang findet.

Und hier das Bild der Woche:

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Schreiben und Zeichnen in 15 Minuten

Vorgabe einer dritten Person:

Der dauerkiffende Held

Frau Ahnungslos schreibt 15 Minuten und schickt den Text an Herr Mo. Er  malt zeichnet 15 Minuten 🙂

 

Er stand in der düsteren Ecke eines ziemlich abgewrackten olivgrünem Haus. Im Dunkeln malte die abblätternde Farbe Schatten und unheimliche Figuren an die Wände. Das grün, war eher ein modderdunkel-graugrün. Nicht besonders einladend. Aber dies war sein Viertel, hier fühlte er sich wohl und in den dunklen Gassen meist am liebsten.

Seine Sinne waren , im Gegensatz zu anderen Dauerkiffern extrem geschärft, zumindest dann, sobald er – wie eigentlich fast die meiste Zeit – ‘nen Joint im Mundwinkel kleben hatte. Man sah ihn selten ohne. Ein schelmisches Grinsen war dazu stets sein Begleiter, neben seinem kleinem Hund. Eine mittelgroße helle Promenadenmischung mit drei Beinen, stark und mutig wie sonst nur die ganz Großen. Die Prothese für das vierte Bein, trug er nur selten. Ein fettes Lederhalsband zierte den Hals des Hundes. Warum er dieses überhaupt trug, wusste nur der Held allein. Der Kleine würde ihm auch ohne dieses bis ans Ende der Welt folgen.

In der düsteren Gasse beugte er sich runter, sein Shirt enganliegend an seinem muskulösem Oberkörper, spannte am Rücken und ließ einen kurzen Augenschein auf seinen volltätowierten Rücken zu, die er dem Beginn seiner Heldenkarriere zu verdanken hatte. Denn damals bei den Maori in Neuseeland,vor langer Zeit, da befreite er die Tochter des Dorfstechers. Als Belohnung dafür, bekam er den Rücken feingestochen mit Zauberformeln, gut verpackt, welche ihm nicht nur einen Schutz vor der sengenden Hitze schenkten, sondern die ihm eine unbändige Kraft gegen das Böse bescherten.

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Danke lieber Mo, für diesen nicht unheißen Held 😉