Bremen

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Schreiben oder Leben. Das ist die Frage. Leben. Glücklich sein. Schreiben weniger.

Soziale Netzwerke ängstigen mich. Machen mich oft sprachlos.  Ich lese Texte, Kolumnen, Artikel, die lassen das Blut in meinen Adern gefrieren. Das soziale Medien eine so immense Macht haben, Menschen sich des eigenen Denkens verwehren , jeden Schwachsinn glauben, ihren eigenen Kopf  auf standby Modus gestellt haben, überlegt oder unüberlegt, macht mich oft fassungslos.

Ich lebe liebe lache und leiste meinen mir wichtigen Beitrag zur Verständigung, Akzeptanz, Achtsamkeit dem Menschen gegenüber hier im kleinen Bremen.  Von Mensch zu Mensch. Ich höre mir Geschichten an, Meinungen, und manchmal höre ich sie nur und manchmal thematisiere ich sie. Ich versuche  verschiedene Welten zu verbinden und sie weiterhin zu leben.  Ich mische mich ein. Ich drehe mich nicht weg.

Ich mag dich weil ich dich mag, oder eben nicht. Egal wer du bist. Egal was du bist. Wo her du auch kommst, egal wohin du gehst. Aus welchem Grund auch immer.

Peace

 

 

 

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Die Arroganz der ich immer wieder im Netz begegne, kotzt mich an. Ein freundlicheres Wort fällt mir leider nicht ein.

Auswanderer, Einwanderer. Gastarbeiter. Träumer. Individualisten. Kriegsflüchtlinge. Ausländer. Inländer. Migranten. Immigranten.

Ich kann diese tägliche Hetze nicht mehr ertragen.

Jeder einzelne Mensch hat eine, seine eine, eigene Geschichte.

Die Vermessenheit und diese unglaubliche Arroganz, die kaum in Worte zu fassen ist, wie über Menschen derzeit oft gesprochen wird, ist unerträglich.

Seit Jahrhunderten wandern Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen über Grenzen und Meere. Jeder einzelne mit seiner ganz eigenen Hoffnung auf ein besseres Leben. Es gibt gute und es gibt schlechte Intentionen. Schon immer. Und überall. So wie Deutsche mich in Spanien in Grund und Boden schämen lassen. Deutsche Kinderficker die kurz mal über den Kontinent fliegen um ihre abartigen Neigungen auszuleben. Menschen die Menschen und Tiere quälen. Nachbarn die ihre Frauen quälen. Andere Nachbarn die ihren Neffen missbrauchen. Die eigene Tochter, etc.

Ich will damit einfach sagen, sei dankbar wenn du noch nie Hunger haben musstest. Sei dankbar wenn du noch nie aus Nöten deinen Grund und Boden auch nur gedanklich verlassen musstest.

Höre damit auf, Menschen über einen Kamm zu scheren. Höre auf dich über Menschen und Länder zu stellen.  Und vergesse einfach nicht, das es gute und böse Menschen überall gibt. Denn die Welt, der Mensch mit all seinen Facetten kennt und hat keine Grenzen. Wir sind alle eins. Und der Wohlstand des Landes in dem du hier lebst, ist auf dem Leid so vieler anderer Menschen gebaut.