Blog Award

Award Award Award….

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Ein ruhiger Sonntag ist perfekt um der Einladung von  Lila von Lila Sumpf  zu folgen und ihren Fragen ein paar Antworten zu schenken. Danke dafür liebe Lila 🙂

1.) Wie trinkst Du deinen Kaffee/Tee/Milch morgens am liebsten?

Frisch aufgebrüht im Handfilter. Dazu einem großen Schuss Milch. Am liebsten draußen bei Tagesanbruch.

Oder mit nackten Füssen auf Felsen sitzend an der rauen Ostsee. Die Wellen im Ohr, während die Sonne langsam immer höher steigt, da schmeckt er allerdings am allerbesten.

2.) Was ist wahr geworden, wovon Du als Teenager geträumt hast?

Die Wege völlig anders verlaufen, als ich sie mir als Teenager gepflastert und erträumt habe. Kein halbes Jahr Spanien und anschließend kein Rom.Fast unterschriebene  Arbeitsverträge und einem Abkommen mit der sizilianischen Tante meiner Freundin in Rom. Dann kam die Liebe dazwischen. Verwandelte die pubertären Träume in ein vor Ort befindliches Leben und strickte gemeinsame Träume. Die sizilianische Freundin hat es mir nie verziehen….

3.) Bist Du ein guter Verlierer?

Mein Umgang mit Kritik ist glaub ich  eher etwas sagen wir schwieriger. Verlieren war nie ein Thema.

4.) Heilt die Zeit alle Wunden?

Heilt die Zeit alle Wunden. Da hast du aber eine Frage gestellt. Ich formuliere es für mich mal so. Man lernt den Umgang damit. Im besten Fall kommst du an die Wurzel der Verletzung und kannst diese vielleicht heilen. Kommst du dort nicht ran, wird es immer mal Begebenheiten im Leben geben, die diese oberflächenverheilte Wunde wieder aufreißt und du wieder in eine tiefe Traurigkeit fällst.

5.) Was machst Du mit Souvenirs, die Du bekommen hast?

Oh oh Souvenirs. Da gab es mal diesen Becher. Den bekam ich von einer hier nicht namentlich näher erwähnten mir am aller nächsten befindlichen Angehörigen. Sie brachte ihn mir aus dem Urlaub mit. Aus der Südsee. Wirklich. Einen Becher mit einem Fisch drauf. Ich war ungefähr 20. Diesen Becher bewahrte ich aus Respekt und bemühter Dankbarkeit viele Jahre in der letzten Ecke des Küchenschranks auf. Schließlich hat sie es gut gemeint und wollte mir eine Freude machen. Eines Tages war ich soweit und hab den feierlich entsorgt. Nach dem Becher mit dem Fischmotiv kamen noch viele anderer solcher Gegenstände. Was ich nicht mag,  wandert weiter. Irgendwer braucht immer irgendwas.  Ganz großes Kino war das letzte Souvenir. Wieder von selbiger Angehörigen. Es war schrecklich. Ich immer noch zu feige um das zu kommunizieren. Es wäre vielleicht auch undankbar. Vielleicht muss man es auch nicht kommunizieren. Auch wenn ich eigentlich immer denke, hey, wir kennen uns doch schon immer, da sollte man doch wissen was der andere schätzt und was nicht ….

Ja, das Thema Souvenir und Geschenke und der Umgang damit, bereitet mir immer noch Probleme. Ich geb es zu 😀

6.) Singst Du im Auto immer mit?

Ständig. Wirklich ständig. Und wenn ich nicht singe, bewegt sich mindestens ein Körperteil.  Niemand der neben mir sitzt ist darüber erfreut. Bedauerlicherweise

7.) Ist jeder Tag ein neuer Anfang?

Wenn du dran denkst, gut möglich.

8.) Welcher Geruch erinnert Dich sofort an früher?

Oh das war spannend. Da lief neulich wer mit einem sehr alten Lagerfeld Duft an mir vorbei. Das hat mich umgehend in einen Tag vor über 20 Jahren zurückversetzt. Der war bildlich wieder direkt da. Verrückt sowas.

9.) Wie groß ist unsere Willensfreiheit?

Tagesabhängig.

10.) Sagst Du immer die Wahrheit, auch wenn Du eine Person damit verletzen könntest?

Hier gibt es kein Immer und Nie.

11.) Welche Worte möchtest Du irgendwann von jemandem hören?

Ich verzeihe dir und verstehe dich….

 

Ich lass das so stehen und nominiere nicht weiter. Wer sich dennoch angesprochen fühlt, darf gern seine Worte und Antworten mit einfließen lassen…..:)

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7 Fakten Blog Award

7 Fakten, Stöckchen werfen.  Candy Bukowski hat´s mir rüber geworfen, danke liebe Candy, freu mich über die Ehre 🙂

Ich bin dabei und kram mal kurz in der gedanklichen Krimskramskiste. Ist allerhand drin derzeit, mal sehen, was mir als erstes vor die Füsse rollt.

7 Fakten gilt es zu nennen, zu beschreiben und im Anschluss weitere 7 Personen zu nominieren.

Zu wenig Zeit

Das ist der absolute oberste Fakt der Fakten. Oder ich bin einfach zu schlecht organisiert und es fehlt mir an afrikanischer Gelassenheit mit dem Fokus auf das einzig Wahre richtige in dem Moment. So ganz sicher bin ich dabei nicht. Vielleicht hilft ein Jahr Übersee. Könnte den afrikanischen Löwen bunte Bildchen auf die Nägel lackieren und ein paar Erdmännchen stehen schmiere. Oder so ähnlich. Doch gibt  es so wundervolle Dinge in dieser Welt, hier ganz nah, die begriffen, erlernt, verstanden, gewusst, probiert und benutzt werden wollen.  Ja sie schreien förmlich danach und das Gefühl zu wenig davon schöpfen in meiner kleinen großen Welt. Aber der Weg ist bekanntlich das Ziel.

Leicht verpeilt

Es ist nicht unrealistisch, dass ich mit Hausschuhen ins Auto steige oder beim Aussteigen den Hund im Wagen vergesse. Nicht unmöglich, zu tanken und erst auf halber weiterer Strecke zu merken: „Shit, du hast das Benzin nicht bezahlt“. Von T-shirts auf links, der fehlenden zweiten Socke, fangen wir erst gar nicht an.

Lachen

Kein Tag ohne Lachen. Auch in den traurigsten Momenten dauert es nicht lange, und ein kleiner Lichtblick, irgend ein Fetzen der erfreut, wird gefunden und sei es erfunden. Für mich eins der wichtigsten Ideologien und Attribute, die ich meinen Kindern stets versuche zu vermitteln. Schaut immer auf das Glück im Unglück.

Vor Jahren begleitete ich meine beste Freundin auf ihrem letzten Weg. Eins der traurigsten Zeiten, hatte sie doch einen kleinen Sohn, der nun wissentlich ohne sie da sein sollte. So konnte ich ihr nicht viel geben, außer meine Anwesenheit und in allem Unglück, welches ihre komplette Umwelt ihr rundherum ständig in deren Gesichtern präsentierte, ein Lachen hier, ein Lachen da. Ich denke es gibt nichts schlimmeres, als wenn deine Umwelt dir täglich, stündlich dein Leid dir wiederspiegelt. Es gab auch diese Momente, da haben wir zusammen geweint. Der Moment an dem ihr bewusst wurde, das sie keine Chance mehr haben wird. Gott war das schrecklich. Und dennoch. Ein Lachen folgte, auch wenn es nur ein kleines war…

Meisterin und Erstbesitzerin des Abers

Ein Aber. Es gibt sie ständig überall und manchmal machen sie mich wahnsinnig. Meine eigenen Abers. Gern wäre ich Mathematikerin geworden, dann hätte sich dieses Problem erübrigt und es gäbe ständig ein klares Ergebnis. So aber schlägt sich mein Kopf gern und ständig damit rum in allem und für alles ein Aber zu haben. Es verfolgt mich quasi bis in den Schlaf.

Mein tierisches Umfeld

Mit Kindern wohne ich auch. Und wer je mit Pupertierenden länger als eine Stunde zusammen war, weiß was ich meine, wenn ich sage, sie können sich sehr tierisch benehmen. Verlassen sie allzu häufig das Bad, oder ihr Zimmer, wie der Hund den Schiss. Aber die meine ich nicht. Es wohnen mit uns eine kleine weiße Hündin, die gerne meint sie wäre mein Schatten und eine griechische Landschildkröte. Die Kröte ist vermeintlich am pflegeleichtesten, wenn es nicht gerade abends um zehn ist und du feststellst, der Grieche hat noch nix gefuttert und das Gemüsefach weist gähnende Leere auf.

Der Weg ist das Ziel

Es gibt wohl keine Zeit in der nicht immer ein Projekt am Start ist. Nicht ungern erinnere ich mich an die Möbelrestaurationsphase, welche, ich gebe zu, etwas unüberlegt war. Es dauerte zu der Zeit nicht lange, da war ein Durchkommen daheim schon etwas schwierig. Warum sollte auch nur eine Kommode zur Restauration angeschafft werden, wenn man auch noch zwei kleine Schränke und eine Frisierkommode dazu nehmen kann. Schön war s. Dann folgte die Nähphase. So wandelte sich das Heim in ein Nähstübchen, da hätte manch einer von geträumt. Hach, wenn ich da an die Berge von Fahrradsattelbezüge denke, Monsterkissen für Kinder, Leinen und Halsbänder, Taschen usw :D. Erwähnte ich schon die Häkelphase? Nein? Also ein oder zwei Koffer fertige lagern hier dann auch noch irgendwo. Falls wer also noch ne Mütze braucht. Vom Malen brauche ich nicht anzufangen, das bekommt derzeit ja jeder mit… Der Weg ist das Ziel und Spaß brachte alles.  Auch die immer noch halbfertige Kommode im Keller.

Nachrichtenverweigerin

Die letzten heute morgen um 10.oo Uhr. Nach dreimal Magen umdrehen, Herzklopfen, Kopfschütteln, Wütend werden, lasse ich es für heute und schreib mir vielleicht meine eigenen oder geh Däumchen drehen.

So, das war es erstmal, jetzt wisst ihr schon mal ganz viel von mir 😀

Und so nominiere ich schnell artig weiter, ein paar Liebe, die immer ein wenig zurückhaltender sind, toll in ihrer Schreibe, Ihren Bildern uvm, aber hach.. die eine oder andere klitze kleine Information mehr wäre toll. Und ich hoffe sie fangen es und machen mit 🙂

Spielregeln für den Award:
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