Momentaufnahmen – oder die Tragik des Seins

Momente der Gesellschaft.
Oder des ungesellschaftlichen Lebens. (sollte es dieses Wort nicht geben, ist mir egal, dann jetzt)

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Liebes Tagebuch

12 Stunden später.

12 Stunden ohne Klingeln.

12 Stunden ohne vibrierende Geräusche in unmittelbarer Nähe.

12 Stunden ohne vertraute Bewegungen. Passworteingabe. Ihr kennt das.

12 Stunden später, eine Stunde Spaziergang ohne Musik im Ohr.

Im schockähnlichen Zustand weiter verharrend, wie konnte dieser dritte Arm kalt klirrend auf dem unnachgiebigen hämisch grinsendem Fliesenboden zerschellen. Und die Fliese lacht stumm vor sich hin.  

Wie war das eigentlich mal so ohne?