Brutal zusammengeschlagen – obdachlos und ein Opfer von Gewalt — heike pohl

Ich möchte diesen Artikel gerne mit meinen Lesern teilen. Teilen weil er mir grade ganz nahe geht. Weil es mit extrem leid tut für den Jungen. Weil mir die Dekadenz und solch schlimmes  Verhalten irgendwelcher hohlköpfigen Arschlöcher extrem zuwider ist. Weil ich passend dazu kurz sagen möchte, dass Menschen aus EU Staaten ein ziemlich großes Problem hier haben. Die können ja in ihre Länder zurück gehen, sagt vielleicht der eine. Und ich sage, ein jeder hat das Recht sein Glück überall auf der Welt zu suchen. Seine Heimat zu verlassen ist für jeden Menschen nicht einfach. Weiß gar nicht warum hier in Deutschland so viele Heimische meinen, das wäre alles ein Klacks, für den, der hier ankommt. Seine Heimat zu verlassen ist für jeden Menschen schwer. Und die meisten die in den Westen kommen, gehen, weil sie mehr suchen, als Sonnenschein und Caipirinha das ganze Jahr über am Strand…

Sei es drum. Ich möchte kurz berichten, dass wenn ein Mensch hier ankommt, er nicht mal eben, wie so oft gesagt, Kohle vom Staat kassieren kann und seinen faulen Arsch in die Sonne legt. So ist es ganz und gar nicht. Du hast Null Euro Anspruch, wenn du nicht nachweislich vier Monate hier gearbeitet hast. Das ist so. Du hast Null Chance auf einen Deutschkurs. Weil den bekommst du nur finanziert, wenn du kein EU Mitglied bist. Du bekommst keine Wohnung, weil du keine Arbeit hast. Und so hängst du in einer Grauzone. Eine Grauzone die von dubiosen Gestalten verwaltet wird. Jobs für ein verlaustes Bett und eine warme Mahlzeit plus bisschen Kohle, die so wenig ist, davon kannste noch nicht mal sterben. Es endet oft in einem grausamen Kreislauf. Für Frauen eine Katastrophe, die werden quasi für einen Fünfer pro Fick oft verramscht. Und das ist kein Mist, sondern die Realität der Grauzone.

Und da ist nun dieser Junge. Kann nur ne kleine Summe geben, aber die kommt von Herzen.    Dazu nehme ich aber gerne Bilderanfragen im Moment entgegen und werde diesen Monat 30% ebenfalls an den Jungen geben.

 

Das ist die traurige Geschichte des obdachlosen Jungen Relu, einem Rom aus Rumänien, der in Deutschland betteln geht, um seine Familie zu ernähren. Über Relu und davon, dass ihn ein unbekannter Täter brutal zusammenschlug, berichtete vor Kurzem das Straßenmagazin Hinz&Kunzt aus Hamburg. Auf Nachfrage in der Redaktion bekam ich Kontakt zu Andrei Schwartz, einem Filmemacher, Regisseur […]

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