Bleistift + Papier

Abendliche grobe unfertige Kritzelei.

Wenn der Kopf denkt. Mit 1001nem Gedanken voll ist. Ein Wirbelsturm aus Emotionen. Das sieht dann ungefähr so aus. Wenn man das Befinden ein wenig auseinandergezurrt hat…

Die wichtigste Quintessenz des Abends:

Die Tragik des Älterwerdens lässt sich vielleicht an Falten um die Augen – im Bestfall nur Lachfalten, sehen. Die Haut die ihren Weg unaufhaltsam vom straffen Gang in ein immer weniger elastischen langsamen Schlurfgang umstellt. Der Wandel, die Veränderung ist unaufhaltsam. Hat ja auch eine Menge wirklich wunderbarer Nebenerscheinungen. Sagen zumindest die anderen.

Das einzige was jedoch wirklich tragisch ist, der Mut wird weniger. Ständiges Risikoabschätzen. Das Wenn und Aber bekommt Gewichtung. Gedanken erklimmen dein Hirn. „Schaff ich das“, „Soll ich wirklich“, „Ganz bestimmt. Nicht“, „Wer weiß was kommt“. Dauernde ständige Risikoabschätzung.

Aber hey, einfach mal machen. Machen. Mutig sein. Ein Risiko in Kauf nehmen. Wenn wir all das nicht mehr tun. Was bleibt dann noch. Ein Stagnieren in der vermeintlichen Komfortzogen. So unerträglich sie vielleicht auch ist. Man gewöhnt sich an alles.

Oder. Eben. Nicht….

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5 Kommentare

  1. Ét voilà: Lauter lachende Augen.

    Der Mut an sich hat – so denke ich – nicht grundlegend was mit dem Alter zu tun, eher mit dem Naturell. Und dass er abnimmt … nun … älter werden heißt doch – positiv betrachtet – auch erfahrener werden. So eine Risikoabschätzung muss ja erstmal nicht negativ ausgelegt werden. Wo man sich früher blauäugig ein Bein gebrochen hat, kommt man so vielleicht mit einer Prellung davon.

    Liebe Grüße

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    1. Aber vielleicht war der Weg zum Beinbruch einfach grandios, während die Prellung nur einen müden Gedanken an den Moment hinterlässt…
      Auch wenn du natürlich auch recht hast . Weiß schon was du meinst. Und ja, mit Stift geht es schon ein wenig . Ein Lächeln…

      Gefällt 1 Person

      1. Im Grunde liegt in allem Positives und Negatives. Im Wagemut ebenso wie in der abschätzenden Vorsicht. Und es ist so oder so wichtig, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und weiter selbstsicher zu bleiben. Dann ist es auch eher gleich, ob man sich das Bein bricht oder nur prellt.

        Liebe Grüße

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