Manchmal dringt man in Privatsphären ein, in denen man vielleicht gar nichts zu suchen hat.

Weil man sich um einen Menschen sorgt.
Weil man diesen Menschen mag.
Weil man diesem Menschen helfen möchte.

Weil man in seiner eigenen Welt meint, die Dinge richtiger zu sehen, als die betroffene Person. Weil man immer meint das das Helle und Schöne viel richtiger ist, als das was der andere zu leben scheint. Einen Scheiß ist es wohl…

Und vielleicht macht man der Person alles dadurch nur noch schwerer, weil man sie an ihrem Weg hindert. Den Weg, den jeder Einzelne von uns selber gehen muss. Weil wir eben ein einzelnes Individuum sind.
Mit Glück haben wir viele Lieben um uns herum. Die die viel Schmerz nehmen können. Stärke und Kraft schenken können. Die an Heilungsprozessen vielleicht aktiv wirklich beteiligt sind. Oder sagen wir eher, sein können.

Manchmal aber vielleicht auch nicht.

Gilt es vielleicht auch nur Hände zu reichen und Anteil zu nehmen, in der Akzeptanz und dem Respekt der jeweiligen Person gegenüber.

Wer bin ich zu meinen, dir deinen Weg erklären zu wollen.

Vielleicht bedeutet Achtung und Freundschaft auch einfach,´ne Schachtel Kippen zu kaufen, eine Kiste Bier und deinen Weg zu respektieren. In all seiner Konsequenz…

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11 Kommentare

  1. Helfen, jemandes Leben heller machen geht nur dann, wenn der andere dies zulässt.
    Das Gefühl der Hilflosigkeit in Fällen, in denen ein gemochter Mensch Hilfe nicht annehmen kann oder will, ist traurig, weil es könnte wenn es nur wollte und es ist zornig, weil der Wille ohne Ziel bleiben muss.
    Was gut gemeint ist, schöpft seine Kraft aus der eigenen Lebenserfahrung und der Weise, die sich bewährt hat. Oft erst auf den zweiten Blick offenbart sich die fremde Wahrnehmung in dunkle Winkel, unausspekulierbare Winkel, die das eigene Leben ungespiegelt außen vor lassen, denn sie sind mit fremder Zeit gefüllt, an der kein Anteil zu nehmen geht. Ein fremdes Leben, ein fremdes Leid… durch die Sympathie trägst Du es ein Stück weit mit Dir als sei es etwas Eigenes. Und das Eigene bleibt bei Dir. Es ist immer wieder gut, sich das bewusst zu machen…ein anderer kann nur nehmen was Du schenken und geben willst, wenn er es will.
    Allein, die Absicht ehrt. Der Rest ergibt sich…

    Aufmunternde Grüße aus dem Teutoloch

    von der Regenfee

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