Bärenhöhlen : Glätteeisen

Es gab und gibt sie heute noch. Menschen die mir ernsthaft erzählen möchten, dass Jungs und und  Mädchens gleich sind. Unterschiedlichkeiten machen sich nur anhand von ein paar Körperteilen bemerkbar, den Rest erledigen dann Mama, Papa, Family und die Umwelt dazu.  Aha. Was für ein Bullshit.

Wenn man wie ich die Chance hat, jeweils ein Exemplar männlicher und weiblicher Gattung aufwachsen zu sehen, dann sei ganz klar gesagt, sie sie sowas von unterschiedlich.

Und während die weibliche pubertäre Fraktion der Ambivalenz in Millisekunden keine Grenzen setzt und von Hüh auf Hott, von endlos glücklich zu tiefbetrübt schwankt und wankt, entschwindet das männliche Pendant in seine Bärenhöhle und kommt maximal zur Nahrungssuche heraus. Auf ein: „Hey, wie war dein Tag“ antwortet sie in fünf minütiger Länge strahlend mit Händen und Füssen, Zukunft planend, ausführlich bis ins kleinste Detail, während er es auf: „gut“. reduziert.

Anwesend Abwesend scheint die Devise. Während das Testosteron langsam das Ruder an sich zu reißen scheint. Dabei kann ich nur sagen : „MEIN Sohn tut das nicht.“! Jawohl!“.

Und mal ernsthaft am Ende, ein Mädchen ins Großwerden zu begleiten ist ja eins. Aber einen Jungen scheint mir noch viel schwieriger.

Noah

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13 Kommentare

  1. Ich glaube, es hat in der Tat weniger mit ‚Geschlecht‘ und mehr mit ‚Charakter‘ zu tun. Und, doch, letzterer wird zumeist geprägt.

    Dein Praxisbeispiel zum … äh … Beispiel: Es gibt sicherlich ebensolche Bärenhöhlen-Frauen und Tratsch-Männer. Abgesehen davon, dass geschlecht-spezifizierende Unterscheidungen heutzutage soundso immer weiter verschwimmen.

    Männer tragen rosa,
    Frauen blau,
    am End‘ interessiert’s eh keine Sau.

    Liebe Grüße

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  2. Sie sind alle unterschiedlich! Alle. Glaub mir. Auch zwei Mädels unterscheiden sich voneinander.
    Aber klar, Jungs sind anders als Mädchen, wenn man beides wachsen sieht, dann kann einem keiner was weis machen, obwohl wir ja wirklich niemals wissen, wieviel wir unbewusst projizieren, wieviel Anteil Kulturgeschichte und Prägung eigentlich haben. Keine Ahnung.
    Eigentlich auch egal, finde ich.
    Sollen sie sein dürfen, wie sie sind.
    Und ich auch 😉
    Schön, dass man ‚dich‘ wieder findet!

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  3. Das ist ein gewaltiger Unterschied.Ob männlich oder weiblich. Aber es ist die Frage, welcher Erbteil da in wen hinein gewürfelt wird, das macht was aus. Und das kann jeden treffen. Da kommt die Tochter auf den Vater heraus. Das ist die anstrengende Variante. Kann ich viel erzählen 🙂

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  4. Man kann es gar nicht genau sagen, wie Mädchen und wie Jungen wirklich wären, wenn sie nicht durcbdie Sozialisierung von dem Moment ihrer Geburt an schon durch ihre Umwelt geprägt würden. Ich glaube, diese Prägung kriegen wir eh nicht raus. Wichtig ist einfach nur, jedes Kind sich so entwickeln zu lassen, wie es das will.

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  5. Du hast es genau getroffen! Mein Großer wird Achtzehn und ist ein wahrer Meister der Verdrängung, des imponierenden Auftritts und sein Zimmer hat eindeutig Höhlencharakter. Das hat er von seinem Vater!!!
    Von mir hat er nur gute Sachen😎
    Meine Tochter kann furchtbar kompliziert sein und findet sich umwerfend einfach und unkompliziert. Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs. Dramaqueen!
    Hat sie alles von ihrem Vater.
    Von mir hat sie…😎✨
    Guten Morgen

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