Hinter Fenstern III

Ist es manchmal auch dunkel.

Sehr dunkel.

Ängstlich.

Böse.

Erschreckend.

Traurig.

Schweißgebadet wach ich auf. Augen wandern irritiert. Mein Herz schlägt laut. So laut, es müsste das ganze Haus wecken. Hände zittern. Der Vorhang schmeißt sich unkontrolliert hin und her. Böse Gestalten tanzen an den Wänden. Der Wind schickt zischende Laute durch die Fensterritzen. Das tönende Pfeifen ist unerträglich. Dunkle Schatten huschen durch den Raum. Das Lachen der bösen Alten verschwindet nicht aus dem Kopfe. Das geflieste kahle Zimmer ist immer noch vor meinen Augen. Die rostigen Eisenketten ebenso. Ich schau an mir herunter. Ein T-Shirt und ein Slip. Nachtbekleidung. Erleichterung. In meinen Augen sehe ich noch meinen blutverschmierten Körper. Neben der Hand, die aus der Wand zu kommen scheint.

Solche Nächte können eine Ewigkeit sein .HinterFensterSchrei

 

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14 Kommentare

  1. Als Kind musste mein Papa auch nach Yokai / Monstern in meinem Zimmer schauen. Er hat mir dann erklärt, dass die nicht böse sind und auch nur einen Platz zum schlafen brauchen. Wenn sie mir im Traum erscheinen soll ich lächeln und ihnen die Hand reichen. Das habe ich gemacht. Mein Papa hat mich auch gelehrt klar zu träumen. Aber diese Fähigkeit war bereits in mir. Ich kann einen Traum stets selbst bestimmen. Horror, Monster, Ängste gibt es daher nicht. Du kannst versuchen das im (Halb)Schlaf zu üben. Werde dir bewusst, dass du schläfst und wenn dich ein Schatten befällt denke „Hilfe“ und schau was passiert. Das funktioniert. 🙂

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