Wir sind wie wir sind – thenuprojekt

Als ich diese Bilder sah, dachte ich sofort an meine Tochter… und an ein paar jungen Bloggerinnen. Junge Frauen, deren Leben von ihrem vermeintlich unperfektem Körper bestimmt ist. Und ich dachte an mich, wenn ich mich erwische, dies und das an meinem Körper nicht zu mögen.

In Zeiten von kaum mehr ungephotoshopten, weichgemachten und verlogenen Bildern, verlieren wir schnell den Bezug zu einem ganz normalen Körper. Wir sehen keine Makel mehr. Wegradiert. Wir sehen all überall glatte, ebene und ebene Körper. Oder an den Pranger gestellte massive Fettleibigkeit.

Menschen, die es sich zur Aufgabe machen, Frauen zu zeigen, so wie wir sind. Mit allem was da ist. Oder auch nicht.

Mittlerweile auch auf Papier. Sollte eigentlich in keinem Regal eines jungen Menschen fehlen….

Und da eine Verlinkung mal wieder nicht funktioniert: klickst du hier: thenuprojekt

 

 

er

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14 Kommentare

  1. Das was zuvor gesagt weiße ist aber gleichzeitig die Krankheit des Projekts. Frauen werden natürlich nackt gezeigt. Etwas, womit viele Menschen so prüde umgehen (allein der unterschied zwischen 0,nix Bikini und stofflich noch wahrnehmbarer Unterwäsche), dass „unkontextualisierte Nacktheit“, also der Akt an sich schon zu sexuell scheint. Hingehen ist Mrs. Supermodel, die mir in lasziver Geste ihren spitzenverhüllten, (scheinbar) perfekten Hintern von einer Hauswand entgegenstreckt ja „nur“ Werbung. Und darum nicht so schlimm.
    Das Projekt zeigt etwas, das „künstlerisch“ ist. Und das meine ich hier in der negativen Konnotatuin zu „verkünstelt“.

    Nur das es nicht meine Meinung vom Projekt widerspiegelt. Die halte ich hier raus.

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      1. Absolut. Und schau dich doch um, es fällt uns selbst ja schon schwer (also zumindest mir :D), zwischen all dem Vorgetäuschten, was uns an Bildern umgibt, zu erkennen, wie die Wirklichkeit ist. OBWOHL ich es weiß. Und sich NICHT daran zu messen. Sondern in der Realität zu bleiben. Wie sollen die, die nach wachsen, das können? Ich beobachte das auch, selbst wenn es bis jetzt nicht so eine deutliche Rolle spielt bei meinem Nachwuchs, dennoch bewegen sie sich in soviel Bilderwelt, dass der Grat ganz schmal ist, mit zu bekommen, was real ist. Wir haben irgendwie noch die Erinnerung an Zeiten, in denen Bilder rarer waren … ganz in der Ferne 🙂 Aber die Mädels heute …. müssen sich in dieser Welt zurechtfinden. Das ist gar nicht leicht.
        Ich hab mir den Link angesehen. Ich finde das echt gut. Sehr lebendig und authentisch.

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      2. Gut, wenn die Mädels sich die innere Ruhe bewahren können, bei meiner ist es bis jetzt auch so, aber man merkt dennoch, wie stark sie von Außen (mit)geprägt werden. Sehr beunruhigend, das dann bei anderen mit zu bekommen, das fand ich allerdings früher auch schon schlimm, damals waren Essstörungen ja durchaus schon Thema waren.
        Ja, das ist ein sehr großes Thema. Man kann wohl nur versuchen, die Kids innerlich zu stärken.
        Liebe Grüße zurück.

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