Mit leerem Koffer gehst du unter…

Fressen oder gefressen werden. Das ist die Devise

Also denn.

Ich packe meinen Koffer mit:

Stärke

Voraussicht

Wille

Durchsetzungsvermögen

Herz

Unnachgiebigkeit

Verstand

Härte

Empathie

einem scharfen Verstand….

Wie sagte neulich ein Historiker zu mir: „Das erste was die Kinder lernen sollten: Es gibt immer Herrscher und Untertanen. Und es gewinnt immer der Stärkere“.

Ich stell das mal so in den Raum.

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20 Kommentare

  1. Und von meiner Seite aus: Der Historiker hat natürlich Recht. Könnte auch von einem Biologen kommen, die Aussage; eventuell sogar von jeder naturwissenschaftlich geprägten Person. So ist die Welt, regiert vom Gesetz des Stärkeren.

    Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob wir die Träume unserer Kinder mit dieser Wahrheit direkt zu Beginn zerstören sollten. 😉

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  2. Nokia war Weltmarktführer.

    Volkswagen wollte das werden.

    Christian Wulff ist nicht mehr Bundespräsident.

    Karl-Theodor zu Guttenberg nicht mehr Verteidigungsminister.

    Das DDR-Regime wurde von den eigenen Bürgern gestürzt. Ohne einen einzigen Schuss.

    Gandhi beendete die britische Kolonialherrschaft über Indien.

    Mandela bereitete den Weg von der Apartheid zur Demokratie in Südafrika.

    Oh und die Dinosaurier sind übrigens ausgestorben. Was waren die groß und stark …

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      1. Der Stärkere zu sein bedeutet nicht, der Stärkere zu bleiben. Das ist für mich eine völlig andere Aussage mit einer völlig anderen Botschaft als die des Historikers.

        Dessen Aussage verstehe ich genau so, wie sie hier wieder gegeben wurde. Ohne irgendwelche Interpretationen. Und diese Aussage teile ich nicht.

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      2. Das verstehe ich nicht. Der Stärkere gewinnt – solange er der Stärkere ist. Der erste Teil der Aussage wird auch ohne die Ergänzung im zweiten Teil nicht unwahr.

        Das hat nichts mit Interpretation zu tun.

        Auf dieser Welt gewinnt immer der Stärkere.

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      3. Ok ein Beispiel. Im Kindergarten gibt es einen Rüpel, der alle Kinder ärgert. Jetzt stellt sich die Kindergarten-Tante neben die Kinder und sagt: „Es gewinnt immer der Stärkere”. Dann ist die Botschaft pessimistisch und negativ. Findet euch damit ab. Ihr könnt nichts machen. Und genauso verstehe ich die Aussage des Historikers.

        Jetzt kommt die Kindergarten-Tante aber mit deinen Aussagen. „Der Stärkere zu sein bedeutet nicht, der Stärkere zu bleiben.“. „Machtverhältnisse ändern sich.“. „Der Stärkere gewinnt – solange er der Stärkere ist.“. Das ist für mich eine ganz andere Botschaft. Ihr könnt etwas ändern. Findet euch nicht damit ab.

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      4. Das ist vollkommen richtig. Wenn sich die Machtverhältnisse ändern, ist jemand anders ’stärker‘.

        Und ich bin einer Meinung, dass man Kindern nicht als erstes sämtliche Illusionen nehmen soll.

        Dennoch und nichtsdestotrotz, ganz rational gesehen, ist die Aussage ausnahmlos zutreffend.

        Dass man an Machtverhältnissen nichts ändern kann, sagt sie allerdings gar nicht aus – im Gegenteil teilt sie in meinen Augen genau das mit: Willste gewinnen, musste der Stärkere sein. Biste das nicht, musste das werden. Wennde gewinnen willst.

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      5. Was meinst du denn zum Beispiel der DDR? Auf der einen Seite das Regime mit einem nicht gerade zimperlichen Sicherheitsapparat und sowjetischen Truppen und auf der anderen Seite ein Teil der Bevölkerung. Unbewaffnet.

        Also meiner Meinung nach hat hier nicht der Stärkere gewonnen. Dabei beziehe ich mich auf die Ausgangslage. Wenn du natürlich sagst, der Stärkere ist der, der gewonnen hat, kommen wir nie zu der gleichen Meinung 🙂

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      6. Ich denke, in diesem Fall unterschätzt du die tatsächliche Stärke des vermeintlich Schwachen.

        Ja, die DDR verfügte über Militär und hatte den Partner Russland ‚im Rücken‘.

        Aber eben dieses Russland war zu der Zeit schon auf Reformkurs, und die politische Situation in Europa begünstigte das Ende der DDR.

        Kurz gesagt: Als die Mauer fiel, war das Regime der DDR eben nicht mehr stark.

        Was passiert, wenn das Regime (noch) stärker ist, zeigte der Prager Frühling.

        Das sind allerdings auch sehr komplexe Beispiele.

        LG

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      1. Ich finde, dass das Wasser-höhlt-den-Stein-Beispiel perfekt ist.

        Die Frage nach dem ‚Wie definiert sich Stärke‘ wird hier mit ‚durch Stetigkeit‘ beantwortet. Denn würde andererseits… sagen wir… ein Außerirdischer dieses Situation… sagen wir… über den Zeitraum von einem Jahr betrachten, käme er eventuell zu dem Schluss, dass der Stein der Stärkere wäre – es aber im weiteren Verlauf (ha, Wortspiel) nicht bleibt.

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  3. Gut, das schreit nach der Frage, wie man „stärker“ definiert. Passend finde ich auch den Satz, dass Geschichte vom Sieger geschrieben wird und den Aufruf, zu fragen, wem es nützt.
    Abgesehen davon (am Rande): ein leerer Koffer schwimmt besser, weil leichter. 😉
    Vormittagsgrüße
    Christiane

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