Wir sind eins und doch so viele – und darum gibt´s heut Marmelade hier.

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Heute geht´s um Beeren. Und Einkochen. Um ein Rezept. Auch wenn dieses kein Koch- und Backblog ist. Und sich hier normalerweise eher Bilder, fiktive Geschichten und anderes Zeugs finden lässt. Aber ich mag gute Marmelade. Bunte Teller. Gläser mit Etiketten. Gemeinsam zaubern. Mit den Händen arbeiten.

Und ich habe rein Zufällig DEN Platz mit den süßesten, schönsten und wohlriechendsten Brombeeren gefunden, den es gibt. Ganz zufällig. An einem Wochenende an einem verbotenen Ort. Nahe des Wassers. Mitten in der Stadt. Mehr Infos gibt es nicht. Sonst ist mein geheimer Brombeepflückplatz bald nicht mehr geheim.  😀

Also gestern mit Eimer bewaffnet nochmal hin. Zog ich zu diesem geheimen Ort um dort noch geheimer, verbotener Weise die rotschwarzen wunderbaren Beeren zu pflücken. Die Reifen nahm ich mit. Die Insekten machten bereitwillig gestern Platz. Nur die Brennnesseln (unglaublich, mit drei n) und die Stacheln der Beerenpflanze. Die waren nicht ganz einverstanden. Spuren wird es noch die nächsten Tage weiterhin auf meiner Haut geben. Nun denn.

Ich mag diesen Moment mit den Kids in der Küche zu sitzen. Die Musik im Hintergrund ist immer an. Die Sonne scheint draußen und die Stimmung ist leicht. Die Brombeeren sind längst gewaschen und entkellerasselt. Eine von den beiden Mädels liest dazu ständig gackernd aus ihrem Handy vor, das machen die jetzt so. Snapchat. Bilder, Texte, werden geteilt. Angeschaut für einen Moment und weg sind sie wieder. Ungespeichert entfleucht im virtuellen Nirvana. Die andere schält mit mir die Orangen. Filetiert werden müssen sie. Ein Gekicher und Gegacker bei den Mädchen.

So. Und wer nun eine Sommerherbst-Marmelade mag, dem lege ich doch sehr diese wirklich leckere Mischung aus Brombeeren und Orangen ans Herz. Eingekocht mit einer Vanillestange und 30% weniger Zucker als auf der Packung steht. Rücksicht auf Hintern und Hüften sollten auch hier nicht vergessen werden. Gut eingekocht in Gläser füllen und sofort auf den Kopf für 15 Minuten stellen. Für die Mutigen, sie fügen noch Chilli hinzu. Gibt eine angenehme Schärfe. Welche wiederum als Aphrodisiakum gilt. 🙂

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