Kurzfrequenzen im Juni V – Heute schon einen Fehler gemacht?

Und wie ist es eigentlich mit Fehlern?  Sind sie entschuldbar?

Lohnt es sich das sie vielleicht unentschuldbar sind? Und wo ist die Grenze des kleinen und großen Fehlers?

Und wer bestimmt überhaupt ob es ein Fehler ist?

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30 Kommentare

  1. Lauter Elefantenfragen, die mich auch immer mal wieder verfolgen und zurückdenken lassen, was ich wenn wie hätte besser machen können…Scheiß-Konjunktiv!😉
    Fehler bekommen vom Konjunktiv Erfolgs-Provision…grrr…
    Manche Menschen werden mir dadurch, dass sie Fehler machen sympathischer, andere wiederum nicht.
    Die Definition ‚Fehler‘ ist eine subjektive, manchmal hochemotionale Systementscheidung, die manchmal revidierbar ist, doch nicht immer.
    Ein schwieriges Thema. Hartnäckig wiederkehrend, dann und wann.
    Händchenhaltend mit dem Konjunktiv.
    😉

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    1. 😀 Du lässt mich grinsen. Händchenhaltend mit ihm klingt wunderbar. Da wird es sicher gleich ganz zahm .
      Sehe es auch wie du, versuche dennoch aber von mehr oder weniger sympathie bei „fehlern“ abstand zu halten. Wie gesagt, ich versuchs 🙂

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  2. Bei den kleinen und großen Fehlern halte ich es mit dem Aphorismus von Herr oder Frau Unbekannt:
    „Ein ausgeglichener Mensch ist einer, der denselben Fehler zweimal machen kann, ohne nervös zu werden.“

    Und ja, ich mag ausgeglichene Menschen, habe das selbst schon mehrfach „getestet“, es klappt. 😀

    Schuldfragen sind da schon etwas schwieriger, hängen aber meiner Meinung nach nicht per se mit Fehlern zusammen.
    Schuld festzustellen steht meiner Meinung nach auch in den meisten Situationen den, dann oft selbst ernannten, Richtern gar nicht zu.
    Hier könnte ich jetzt wieder den Bogen zum Anstand schlagen, aber dann wird dieser Kommentar ein mehrbändiges Werk der Weltliteratur, welches unverkäuflich in den Regalen vergilbt. 😉

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    1. Nun, die Frage ist grundsätzlich, was ist überhaupt ein Fehler und wer wertet drüber….
      Ich hoffe ich schaffe heute Abend da noch mal einen Beitrag gesamt zu zu schreiben.
      Dem Menschen scheint es in der Natur zu liegen, Dinge zu benennen, zu kategorisieren und drüber zu urteilen. Und somit wird ein vermeintlich korrektes Handeln gern als Fehler gesehen, bzw angeprangert. Oder Mensch macht es mit sich selber. Ständig, in vielen Lebenslagen…

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      1. Ich denke, ein Fehler passiert in einem System mit einer Definition von Richtig und Falsch. Viele moralische Systeme sind sehr engmaschig, ich gebe dir Recht, in unserer Kultur ist das Kategorisieren von Dingen ein elementarer Teil. Eine Frage, die ich auch interessant fände: Ist ein Fehler, den wir heute machen und der etwas Negatives bewirkt, noch ein Fehler, wenn seine Konsequenzen morgen etwas sehr Gutes bewirken? Sind Fehler dann nicht so etwas wie subjektive Momentaufnahmen? 🙂

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  3. Keiner ist ohne Fehl und Tadel. Ab wann ist ein Fehler unentschuldbar? Hmmm. Ich weiß es nicht. Ich würde sagen, wenn er anderes Leben zerstört. Aber das muss auch der entscheiden, der ihn zu spüren bekommt. Den Fehler. Ob er verzeihen kann oder nicht. Ob man darüber hinweg sieht, oder nicht. Und ob es uns leid tut. Ich für meinen Teil, reite nicht gerne auf Fehlern herum. Und hoffe aber auch, dass man mir meine Verfehlungen auch gnädig nachsieht.

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  4. Es liegt in der Natur des Wortes Fehler, dass es eine Abweichung von der Intention oder Planung der eigentlichen „Aktion“ gibt. Anders gesagt: Fehler sind keine Absicht. Und damit immer zu verzeihen. Oder kein Fehler, sondern eine Verletzung. Und selbst da bin ich sehr nachsichtig.

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  5. Ich hab sicher heut schon einen Fehler gemacht. Aber du auch, schau mal deinen Titel an und such das ‚g‘, das da nicht hingehört!

    Jipiejajei!

    Ansonsten halte ich es mit dem Schreiner: wo gehobelt wird, da fallen Späne.

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      1. Ich denke einerseits, man macht ständig Fehler, sie stellen sich nur spät heraus, manchmal wenn man nicht damit rechnet.
        Vielleicht auch nur, dass ich ein nicht passendes Wort im Umgang mit einem anderen Menschen gewechselt habe.
        Und dann denke ich, passend zu deiner Frage, vielleicht ist es manchmal kein Fehler, aber auch nicht das Richtige, es ist nur anders. Wie links oder rechts. Rot oder Blau. Man nimmt einen anderen Weg, der muss nicht zwangsläufig falsch sein, aber auch nicht richtig.
        Ein Fehler kann sich auch als richtig herausstellen, wenn das größere über ihm dann in die richtige Richtung geht. Aber war dann der Fehler ein Fehler?
        Hmmmm?

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