Kurzfrequenzen IV – Anmerkung zum letzten Post

Interessant finde ich, das nicht ein einziges Mal das Wort Disziplin fiel und auch nicht das Wort Struktur. Oder sind das einfach zusätzliche Erziehungsformen – die in dem ideologischen „Weitergeben“ von Werten keinen Platz haben? Diesen Gedanken ging ein Gespräch voraus, in dem mein Gesprächspartner diesen Worten – oder Werten sehr viel Wert bei bemessen hat. Meine Argumentation findet sich in den heute morgen genannten Werten von euch wieder. Wie Nächstenliebe, Toleranz und Akzeptanz. Wie Empathie und Liebe seiner selbst und des Nächsten.

Dennoch kreisen meine Gedanken um dieses Thema. Und freu mich über viele Ansichten. Danke dafür

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9 Kommentare

  1. Ich schließe mich da Polly weitestgehend an. Auch nicht nur Kinder betreffend.

    Ich denke nicht, dass Disziplin oder Struktur Werte darstellen. Dafür sind sie mir zu veränderlich. In einem ständigen Wandel begriffen. Diese Dinge nun als Werte weitergeben zu wollen, würde das Gegenüber, den Empfänger, eher einengen. Zumindest gefühlt. Somit wäre Ablehnung über kurz oder lang eine logische Konsequenz.

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  2. Oh, durchaus wichtig. Ich habe zum Teil mit Kindern zu tun, denen erstmals außerhalb der Familie so etwas wie Struktur vorgelebt und beigebracht werden muss. Nach den Top drei dann mal, weil Struktur, Disziplin und dergleichen ohne Empathie, Akzeptanz, Liebe, … das könnte fatal werden.

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  3. Doch. Sie brauchen ihren Platz. Platz acht, Platz Neun auf der Top Ten der Erziehung. Denn beides macht stark. Doch um dies zu so weiterzugeben, dass das Lernen auch Lebensfreude bedeuten kann, finde ich alle vorausgehenden ‚Werte‘ wie Liebe, Geduld, Freiheit, Nachsicht etc. wichtig.
    Sonntagabendgrüße✨

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  4. Wenn ich von Kindern ausgehe, so brauchen sie Strukturen. Aber diese werden von der Lieber gesetzt. Sie sollten nicht starr sein und einengen. Eine Hilfestellung geben, sich zurecht zu finden, aber niemals die Individualität einsperren. Uns niemals darsn hindern auch eigene Wege zu gehen. Auszuloten, welche Strukturen zu uns passen. Mir gut tun. Wenn ich Regeln und Grenzen respektiere, meine eigenen wie auch vorgebene, dann diszipliniere ich mich auch selbst. Ein freier Geist. Zu erkennen, wann Disziplin gut und angebracht ist, und wann es besser und richtig ist, sie zu durchbrechen um nicht zur Maschine zu verkommen… um nicht in schmutzigen Wasser mitzuschwimmen… das ist die Grundlage sich in einer Gesellschaft zu bewegen, aber gleichzeitig nicht unterzugehen. Nächstenliebe und Selbstliebe das sollten unsere Wurzeln sein. Damit lernt man „gesunde Disziplin“ und das „Vertrauen auf Strukturen“, oder das verlassen dieser, wenn sie uns nicht gut tun. Struktur und Disziplin sollte icht mit Macht einhergehen.
    Also so oder so ähnlich….
    Ich hoffe man versteht was ich meine…. 😄😉☺
    Heute hab ichs nicht so mit Worten😉
    Lieben Gruß, Polly

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