Art & Text Mabe a true short lovestory

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Sie waren sich so nah…… und doch so fern

Da war dieser Moment. Dieser Moment der die Geschichte vielleicht hätte ändern können.

Zumindest für sie.

Und für ihn.

Ihre Augen hätten sich treffen können. Weiche Knie, ein verschämtes Lächeln, ein Umdrehen wäre denkbar gewesen. Es wären vielleicht Romeo und Julia geworden, oder Bonny & Clyde.

Damals vor einiger Zeit.

An der großen Kreuzung.

Doch keiner hatte ein Auge für den anderen. Keiner blickte nur einen Moment hoch als die Ampel auf Grün sprang und sie aneinander vorbei gingen. Ihre Blicke hafteten festgekettet auf ihren Smartphones. Zu sehr waren sie mit checken, lesen, liken, klicken und scrollen beschäftigt.

Jeder von ihnen ging seines Weges, der gemeinsamen Zukunft aus dem Wege, ohne auch nur zu ahnen, das diese eventuell genau in diesen Moment an ihnen vorbei schritt.

Aber ganz vielleicht klickten sie ja gerade in irgend einem Onlineportal genau auf das Profil des anderen. Befänden sich für gut, likten sich gegenseitig. Schrieben sich an. Trafen sich. Dann hätte das Schicksal doch ihren Weg gekreuzt.

Eben auf diese neue Art.

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25 Kommentare

  1. Schön, auch mit den Bildern. Das mit den Blicken hat mich jetzt nochmal ins Nachdenken gebracht, ich hab mich nämlich auch mal versucht in dieser Richtung (so ungefähr zumindest), und zwar hier (konventionell):
    https://autopict.wordpress.com/2014/11/22/leuchte-hell/
    Ich weiß schon, weshalb ich nicht auf das Elektrodingsbums schaue beim flanieren. Was gibts besseres als kurze Intensivblicke, wenn unterwegs? Egal ob bekannt oder Unbekannt. Letzteres ist natürlich anders spannungsgeladen.
    Schöne Abendgrüße! (Ich schau gaaanz intensiv in den Monitor)
    😀

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    1. Guten Morgen,
      deine Zeilen gefallen mir gut dazu. Es braucht mehr davon. Viel mehr. Und auch viel mehr Intensivblicke, Hinschauen, Mutig sein, Lächeln, all das.
      Eine kurze Antwort, ich bin von gestern noch zu sprachlos für mehr.
      Wenn mich intensive Blicke gen Monitor doch sehr erfreuten 😉
      Einen wundervollen Tag für dich 🙂

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      1. Deine Idee finde ich wunderbar… welch schöne Bilder (über die franz. Woche kann ich mich leider übersetzt nicht lustig machen, verstehe kein Wort 😉 – fällt mir nur ein, da ich heute einen Text aus dem Englischen übersetzt bekam und der war ausgesprochen witzig, wird vllt vom franz ins deut. auch so sein 🙂
        Liebe Grüße von Monitor zu Monitor 🙂

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      2. Danke noch hierfür. Ich hoffe, meine französischen Gäste verstehen es…. Habs 3 mal hin- und herübersetzt, so dass es halbwegs funktionieren könnte. Mein Schulfranzösisch ist eben zu lange her. Aber das ist doch das Schöne, man kann hier experimentieren wie Sau.
        Ich konnte einfach heute kein buntes Blümchen bringen. Einen lieben Monitorgruß zurück!

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      3. Versteh was du meinst. Es ist einfach eine Meldung, die geht noch mal ein wenig vielleicht mehr den Menschen näher, die schreiben, zeichnen, kreativ sind in irgend einer weise. Neben all denen, die sich dem ebenso nahe fühlen. Kurz gesagt, eine Meldung, die Mitten ins Herz ging, da sie so viele irgendwie elementar betrifft. Ich mein , täglich passieren nicht viel weiter auch so schlimme Greueltaten, aber diese hier, ging einfach mitten rein.
        Dennoch hab ich das Gefühl, es ist so viel Ohnmacht, seit langem. Und fast täglich ist das Bedürfnis da, irgendwas zu tun…

        Gefällt 1 Person

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