Komm Baby, folge mir

Bitte langsam lesen und mit Pausen

 

 

Komm ein wenig näher, ich schütze dich

Versprochen

Lausche meinen Worten, sie sind nur für dich

Versprochen

Folge mir, ich gebe dir Schutz

Versprochen

Vertrau mir, ich bin es wert

Versprochen

Reich mir deine Hand Baby, ich werde sie halten

Versprochen

 

Und es folgt. Tiefer und tiefer in den Wald. Lauscht den Klängen, verliert etwas hier und da auf dem Weg. Immer weiter, irgendwann ganz entblößt. Nackt, vertrauensvoll und sicher fühlend.

Und genau da ist der Moment in dem der Jäger lächelt und zielt.

Das Wild, ganz sicher grasend, ahnungslos auf der Lichtung.

Ein Schuss. Ein Treffer. Es sinkt zu Boden.

Reglos mit verwunderten Augen.

Leblos starrend, Sekunden später.

 

Und langsam rinnt das blutrote Lebenselexier aus dem noch warmen Körper und versickert im noch feuchten Boden. Das Licht in den Augen erlischt.

Der Jäger wirft einen kurzen uninteressierten Blick auf den reglosen Körper, dreht sich um und geht mit erhobenem Kopf.

 

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6 Kommentare

  1. Da möchte ich ja gerne mal die ÄRZTE zitieren:

    „Männer sind Schweine.
    Traue ihnen nicht mein Kind.
    Sie wollen alle nur das Eine,
    weil Männer nun mal so sind.“

    …aber auf mich hört ja immer keiner!

    Frau L. aus HH schnäuzt sich.

    Gefällt mir

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