Oh du wundervolles Federvieh…

20141118_131041_Anne 

Schon fast selbstverständlich begleitete uns dieses schöne Federvieh mit seinem glänzendem Kleid, seinen neugierigen Augen und seiner Anmut täglich auf dem Wege durch den Park. In kurzem Abstand stolzierte sie links neben mir, meine vierbeinige Freundin rechts. Ihre federnden Sozius, immer zwei, oben über uns, wie es bei Krähen so üblich zu sein scheint.

Keine zwei Meter ist sie immer nah. Und wenn wir zu weit vorne sind, dann flattert sie immer ein Stück vor, bis wir wieder nebeneinander laufen. Am Ende vom Parkstück, bekommen alle, Hund plus drei Krähen ein Stück trockenes Hundefutter und unsere Wege trennen sich für den Tag.

Das ging  jetzt gute drei Wochen so. Bis Mitte der Woche, keine Krähe auf mich wartete. Da, am letzten der drei Parkabschnitte die ich täglich durchquere.  Ahnungsvolle Gedanken schob ich beiseite, bis zum Rückweg… und da sah ich sie. Mitten auf der Wiese. Kein Zweifel, es war genau die mutige schöne Begleiterin der letzten Wochen. Ein trauriger Moment. So nahm ich sie und brachte sie ins Dickicht. Legte Laub und Geäst über sie und ging.

Schade. Sie fehlt. Gestern morgen erwarteten mich zwei Krähen. Sie waren viel ängstlicher und kamen um weiten nicht so nah. Aber dennoch bin ich sicher, es waren die Begleitkrähen von dem mutigen wundervollen Federvieh. Sie kamen ein Stück mit, ich schmiß  ihnen am Ende des Weges zwei Stücke zu und ging meinen Weg.

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