Von Wörtern und Handeln…

Des Menschens Worte, so schön säuseln sie dir leise ins Ohr. 

Bitten freundlich um den nächsten Tanz.

Legen dir Ketten, sacht aus feinstem Liebesgarn.

Schenken Freiheit, Wolken hoch.

Umgarnen dich, streicheln sanft, Haar und Seele.

Sie schaffen Welten und zerstören sie im nächsten Moment.

Verblasst,  zerstreut in aller Winde. Kein Handeln. Nur Worte.

Leer, nicht greifbar.

Zurück bleibt ein fahler grauer BeigeschmackEin Nichts.

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18 Kommentare

  1. Und immer wieder fallen wir drauf rein. Ein jedes Mal denke ich: Schon wieder zu blind vertraut, mich an Worte getäut, die so haltbar schienen und beim ersten Windstoß einfach zerbröckelten. Und ich denke: Zum Glück. Ein Glück, dass ich nie das Vertrauen vollends verloren habe. Dass ich Worte immer noch lieben kann, auch wenn sie sich als trügerisch herausstellen. Ich sollte mir auch einen Tee machen, und dann schlafen gehen …

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    1. Ja… so ist es meine Liebe. Ich mein, sie schenken ja auch Energie und Kraft um 25 Mammutbäume ausreißen zu können. Zumindest in dem Moment. Und der zählt für den Augenblick. Den Winpernschlag später…, ja… mach dir einen Tee. Ich schließ mich dem an…

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  2. Nicht alle Worte vergrauen, es gibt die, die tiefer gehen. Die, die sich verankern und dadurch treu sich sind. Halten Sie sich an denen fest, nicht an dem Liebesgesäuselgespinst. Müdäugigdochfrohgemuthe Grüße, Ihre Frau Knobloch.

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    1. Ach Sie liebenswertes knoblochsches Lieblingswesen … es ging mir noch nicht mal nur um dieses Liebesdingsaweitentfernt. Eher dieses unvermittelt gestellte Bein. Leere Worte von vermeintlich Herzensnahen. Die Bewußtmachung, das häufig eben nicht alles so heiß gegessen wird, wie gekocht. Undsoweiterundsoweiter. Den Rest gieß ich jetzt in den Abguß und setz mir dafür einen Tee auf. ^^
      Herzlichst gegrüßt und wieder fast da, Ihre Frau Ahnungslos, dem Namen alle Ehren machend 🙂

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      1. Irgendwie habe ich ‚was in der Pupille, es schwimmt so ~~~~~~~~ Können Sie den ersten Satz vielleicht nochmal ~~~~~ hachachhach.
        Leere Worte von vermeintlich Herzensnahen. Mmmh. Ich versuche dann immer, bevor ich die Beinstellerey mir annehme, das Ganze aus dem Blickwinkel meines Gegenübers zu sehen. Warum sieht er es, wie er es sieht? Welches Bild gebe ich ab? Was erwarte ich? Sich aus dem Rest einen Tee aufgießen, klingt nach dem gleichen guten Plan, meine Liebe.
        Fleißmeisige Flinkgrüße aus dem Florallabor, Ihre Frau Knobloch, verkamillenteet.

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      2. Da muss ich später noch einmal genauer denken, ob dieses Gedankengut die Sache vereinfacht und verbessert. Vielleicht spricht auch zu viel Naivität aus meiner Denke. Möglich.
        Auch wenn der Kurztext auch eine Sequenz einfach spiegeln sollte, von „Menschsein“. Auf der einen Seite nahhelegen, genau zu schauen, „was sage ich da eigentlich“ und, was lass ich auf der anderen Seite an mich heran.
        So sind se, die grauen Tage. Bringen gern solches Gedankengut an die Oberfläche.
        Jetzt schließe ich mich aber Ihnen an , und fröhne dem Fleiß 😀
        Herzlichst, kaffeesiert , Ihre Frau Ahnungslos

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