Einladung – Ein Bild, eine Geschichte – Wer hat lust auf Interpretation ?

Vor einigen Wochen lud ich schon einmal ein, zum Thema:       Ein Bild, eine Geschichte.

Es sind tolle Geschichten entstanden. Mal schauen, ob dieses Bild ebenso einlädt und Inspiration genug ist um weitere großartige Geschichten entstehen zu lassen 🙂

Land in Sicht

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32 Kommentare

  1. Friedolin, von den Langkinnmoleskinianern hat ein Gerät aus alter Zeit gefunden. Sieht er durch, ist die Welt ganz klein und fern, Friedolin hat das gar nicht gern.
    Drehte er’s mal anders rum, doch dazu ist er wohl zu dumm.
    Es einfach nur ein Fernrohr ist.
    Von oben trifft ihn Hühnerschiss 😀

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  2. Die Farben des Salzes

    Wer die sieben Meere befahren hat, weiß, was es heißt, wachsam zu sein. Die Gezeiten, Stürme und Flauten, die Begegnungen mit den Friedliebenden wie den Verwegenen hat dazu geführt, dass eine Haltung bei denen daraus entsteht, die diese Erfahrung gemacht haben, die auf den Außenstehenden widersprüchlich wirkt. Das ist eine Mischung aus Romantik und Barbarei, aus Weitblick und Verzweiflung, aus Verwegenheit und Träumerei, aus Angriffslust und dem Wunsch nach Frieden. Neben der Knarre steht das Kreuz, und rückwärtsgewandt, hoch über dem Kleinhirn, schwebt die infantile Form eines Friedensengels. Die Physiognomie der Meererfahrenen deutet auf Spitzfindigkeit wie Dumpfheit hin, auf Klarheit und Nebel. Wer das Reisen als existenzielles Erlebnis ablehnt, aus Angst, aus Phlegma oder aus Wurstigkeit, dem wird die Schönheit des Abenteuers, egal hinter welcher Fratze es sich versteckt, für immer verborgen bleiben, der wird nie begreifen, dass selbst das Salz in allen Farben zu schillern vermag.

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  3. Zu lange Nase, zu langes Kinn und dann noch ein Huhn, das ihm auf den kahlen Kopf kackt: der unter schwerer Melancholie leidende Pirat Olaf will nicht mehr und legt die Flinte an. Sein Glück, falsch herum. Er hat es nicht so mit Waffen.

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      1. Erst wollte ich ja nicht. Ich kenne das. Man interpretiert so ein Bild und schon heißt es, hat Probleme mit kleinen Kaninchen und schlägt Lokführer im Ruhestand. Ich kenne diese Psychotests. Zu oft wurden sie mir zum Verhängnis.

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      2. Diese Worte sind mir bekannter als zu viele andere. Leider. Wenn ich einige meiner Bilder und einige der Geschichten anschaue, frag ich mich, ; warum Stephen King nicht fünf mal Lebenslänglich ins Gefängnis kam. Müsste er doch ein mehrfacher Massenmörder sein, bei dem was er schreibt. So wie mein Ruf vollends ebenso ruiniert ist.

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