Ahnungslos lernt Schreiben – heute Füllwörter – Unwörter

Was war noch gleich ein Füll- oder Unwort?

Skizze Füllwörter

Diejenigen, die häufiger diese Seite besuchen, wissen, dass ich gerne völlig überzogene Halbwahrheiten und Trashgeschichten auf virtuelles Papier bringe. Und auch, dass ich diesen Blog ebenso als eine Art Lernblog nutze. Das bedeutet natürlich auch, dass hin und wieder gelernt werden muss 🙂

Da bin ich wirklich dankbar, wenn ich den einen oder anderen Hinweis zur Verbesserung etwaiger Formulierungen, Schreibstil und Co bekomme.

So ist es mir heute ein Anliegen, das Thema Füllwörter ein wenig näher zu beleuchten, worauf mich die liebe Anke Fischer brachte, bei der ich nicht nur schon einmal ein ziemlich cooles Seminar besuchte, sondern die im November eine prima Veranstaltung , neben ihrem extrem vollen Zeitplan durchführt. Da aber bald mehr dazu. Sie fallen während des Schreibens häufig gar nicht auf, erst wenn ein Text länger liegt und du ihn dann noch einmal in die Hand nimmst, oder eben wenn das „Füllwörterauge“ eben ein wenig besser geschärft ist. Gestern hab ich dann recherchiert, was sind Füllwörter eigentlich genau. Google sei dank, stößt du unweigerlich auf eine Menge Sichtungsmaterial, inklusive den ultimativen Füllwörtertest.

Klar, bin ich sofort dabei und teste mal anhand meiner letzten 10 Wörter Geschichte vom vergangenen Sonntag. Spannend ist, das du unter deinem Ergebnis (ich lag bei 7,49% oder so) einen Vergleich hast, wie andere Autoren und Schreiberlinge mit ihren Werken stehen. Dachte ich doch erstmal, hey,7,49% ist doch total klasse, stellte sich leider raus, das nur Charlotte Roche, mit ihrem Werke über 8 % lag.

Damit ich nicht die einzige bleibe, die sich hier mit ihren über sieben Prozent Füllwörter outet, hier nun der Link, für alle die das Thema Füllwörter interessiert und für die eine Testschwäche haben :)))

Stop… da fällt mir doch glatt noch eine Seite mit einem Test in den Schoß und für einen „Hinundwiedertestfetischisten“ wie mich, unumgänglich, hab ich oben erstellten Text doch mal eben getestet.

Hier das folgende Ergebnis von  Testseite: www.philognosie.net

Diejenigen, die häufiger diese Seite besuchen, wissen, dass ich gerne XXX überzogene Halbwahrheiten auf virtuelles und Trashgeschichten aufs Papier bringe. Und XXX, das ich diesen Blog ebenso als eine Art Lernblog nutze. Das bedeutet XXX XXX, dass hin und XXX gelernt werden muss 🙂 Da bin ich XXX dankbar, wenn ich den einen oder anderen Hinweis zur Verbesserung etwaiger Formulierungen, Schreibstil und Co bekomme.
XXX ist es mir heute ein Anliegen, das Thema Füllwörter XXX näher zu beleuchten. Sie fallen während des Schreibens XXX XXX nicht auf, erst wenn ein Text länger liegt und du ihn dann noch XXX in die Hand nimmst, oder XXX wenn das „Füllwörterauge“ XXX XXX besser geschärft ist. Gestern hab ich dann recherchiert, was sind Füllwörter XXX XXX. Google sei dank, stößt du unweigerlich auf eine Menge Sichtungsmaterial, inklusive den ultimativen Füllwörtertest. Klar, bin ich sofort XXX und teste mal anhand meiner letzten 10 Wörter Geschichte vom vergangenen Sonntag. Spannend ist, das du unter deinem Ergebnis (ich lag bei 7,49% oder XXX) einen Vergleich hast, wie andere Autoren und Schreiberlinge mit ihren Werken stehen. Dachte ich XXX erstmal, hey,7,49% ist XXX total klasse, stellte sich XXX raus, das XXX Charlotte Roche, mit ihrem Werke einiges über 8 % lag.
Damit ich nicht die einzige bleibe, die sich hier mit ihren über sieben Prozent Füllwörter outet, hier XXX der Link, für alle die das Thema Füllwörter interessiert und für die eine Testschwäche haben :)))
Stop… da fällt mir XXX XXX noch ein Test in den Schoß und für einen „Hinundwiedertestfetischisten“ unumgänglich, hab ich oben erstellten Text XXX mal XXX getestet.

Alle XXX sind Füll- oder Unwörter gewesen. Wären mir gar nicht aufgefallen. ^^

Und hier noch einmal der Link der dir die Unwörter auch gleich im prozentualen Anteil ausspuckt.

www.schreiblabor.com

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40 Kommentare

  1. Mir gefallen Füllworte. Den ich denke mit Ihnen, Rede mit Ihnen und mag es auch mit Ihnen zu schreiben. Da ich dir meinen teil keine Lyrik verfassen will, sondern gedankeninschrifttexte verfassen möchte. .. kann man da so auch so Füllwörter nehmen. Oder so.;-)

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    1. Mir gefallen sie auch. Schön ist es dennoch sie zu kennen, einen geschärfteren Blick zu bekommen und anschließend zu entscheiden, wie gefällt die eigene Schreibe am besten. So handhabe ich es einfach 🙂

      Aber sag mal, was sagt mir dein zweiter Satz? Also ich würd ja gern Lyrik von dir verfasst bekommen. So ist das ja nun nicht. Mit oder ohne Füllwörter ^^

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      1. Lyrisches schreiben ist für mich Zeug, dass man dann in einen Buchumschlag packen kann und verkoofen. Also zumindest zu dem Zweck geschrieben. Schreiben, dass stilelemente verwendet und gefallen will. Schreiben. . . Als Kunst.

        Und da bin ich dezent raus. 😉

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      2. Meinst du, dass das so ist? Hab da noch nie drüber nachgedacht. Lyrik hin oder her, ich kann sie ja ebenso nicht verfassen, ist dennoch ein guter Text immer eine Art Kunt. Und ob sie wirklich gefallen will, – für jeden geltend – mag ich bezeifeln :)9

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  2. Sehr interessant ! Bei Wörtern wie „wirklich“, „natürlich“,“eigentlich“ sehe ich ein, dass sie bei inflationärer Verwendung einen Text nicht verbessern. Ich sage dass so vorsichtig, weil ich sie seeehr gerne mag 🙂 Aber Wörter wie „so“ dienen („doch“ !!!! jaaaaa, das kommt weg ) der logischen Gliederung. Und das „noch“ von „noch einmal“ kann man wohl nicht weglassen und wie kann man das „dabei“ von „dabei sein“ einschmelzen ? Letzteres ist absurd !

    Und (natürlich) haben alle ihren persönlichen Stil, der (vor allem) beim bloggen, das (ja) (oft) (eigentlich) eine imitierte mündliche Kommunikation ist, von den Schreibenden als wichtig empfunden wird. 😀 den Prozentsatz möchte ich jetzt nicht ausrechnen, aber ich habe (eigentlich) auch keinerlei literarische Ambitionen.

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    1. Gott.. komme ich erst jetzt zum Antworten ^^
      Kann mich dir aber auch nur anschließen. Jaaa, ich mag sie auch, mit und ohne literarische Ambitionen, und werde mich hüten, diesen Test jetzt bei jeder Schreibe anzuwenden. Sonst kann ich auch einpacken 😀 Liebe Grüße zu dir 🙂

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  3. Viele deiner gestrichenen „Füllwörter“ waren in meinen Augen gar keine „Füllwörter“, weil sie die Aussage konkretisierten und näher bestimmten. Ohne diese Wörter klingt der Text sehr statisch und leblos und vage. Man sollte also nicht zuviel streichen, sondern nur Füllwörter, die wirklich entbehrlich sind, ohne dass sie den Sinn verändern oder die Klarheit trüben. Wem dies Feingefühl fehlt, der kann es auch nicht in Kursen lernen. Zudem haben auch Prostexte einen Rhythmus und wo ein intuitiv aus dem Sprachgefühl heraus gesetztes Wort gestrichen ist, da fehlt dann halt einfach etwas. „Füllwörter“ dienen aber auch dazu, dem Schreibenden Persönlichkeit zu verleihen. Wie langweilig und steril klinge es, wenn wir uns plötzlich alle ohne die gewohnten Wendungen und nur mit den wirklich nötigen Worten unterhielten.

    Anders sieht es mit Adjektiven aus. Da sollte man mal prüfen, wie eine Aussage aussieht, wenn man die Adjektive weglässt. Adjektive sind die Wörter, von denen zu viele reines Gift sind. Das sage ich dir und ich hab noch nie einen Schreibkurs besucht. Wer schreibt, der denkt über jedes Wort nach und da ist jedes überdachte Wort wichtig und nötig, wenn er es stehen lässt. Wer schreibt und nicht über jedes Wort nachdenkt, der schreibt nicht, auch wenn er dreißig Bände mit Worten füllt. Schreiben heißt eben Worte setzen bzw. stellen: Schrift stellen. Man kann es nicht in Kursen lernen. Man kann es nur lernen, indem man schreibt.

    Aber ich bin nicht Gott und dies oben ist nur meine Meinung aus meiner Erfahrung. Ich kann mich natürlich irren. Also bitte nicht böse sein.

    Nachtgrüßli, Sven

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    1. Nach erstem Überlesen mitten in der Nacht, find ich nichts um entfernt auch nur böse zu sein. Eher dankbar für die Mühe und die Gedanken dazu deinerseits für mich. Morgen früh werd ich nochmal alles durchlesen 😉 Und ja, das Thema Adjektive ist auch ganz oben. Im Moment nehme ich es eher als eine Art „Kennenlernreise“ durch verschiedene Thematiken der Prosaschreibe. Was bleibt, was persönlich passt, das wird sich entwickeln.
      Danke für deine ausführlichen Worte dazu Sven
      und, schlaf schön, Mia

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  4. Unnützes Streichen! Da möchte ich à la S.King sagen: Die Straße zur Hölle ist mit Füllwörtern gepflastert. Und ich sage auch: Mut zur Lücke! Ehrlich!
    Ich habe bei zweiten Version der Blutschande die Gelegenheit genutzt und etwa 3% an Füllwörtern entfernt. Ich war selbst erstaunt, dass ich sie bei der ersten Version überhaupt nicht als solche wahrnahm.
    Das Problem ist sehr häufig, dass der Schriftsteller genau das bleibt was er ist: Schriftsteller. Aber man muss auch zum Leser werden und das ist verflucht schwer bei den eigenen Texten. Füllwörter, die in deinen Augen und Ohren unverzichtbar sind, sind in den Augen von Lesern wirklich oft überflüssig. Jeder liest Texte in seiner ihm eigenen Les- und Sprechart, da kannst du machen was du willst. Man könnte Füllwortfans auch Unsicherheit unterstellen. Ich plädiere für mehr Mut zum Streichen!

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    1. Ja, ich weiß was du meinst. Allerdings bei der Vielfältigkeit von unterschiedlicher Schreibe, gibt es dennoch Unterschiede, so daß es bei dem einen gut passt und der nächste hätte ein wenig mehrstreichen sollen. Nun gut, ich bleib bei meinen Wörtern, würde keine anderen Texte beurteilen wollen :)))
      Allerdings das Thema, Schreiber, und Leser ist eh heikel. Hab da auch so einen Text , für mich total schlüssig und eindeutig. (Aber nur für mich^^)

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  5. Hm. Hab das getestet mit meinem letzten Text. Kommt aber nicht hin: da werden Füllwörter angekreidet, die unverzichtbar für die Syntax sind. Oder ich müsste den Satzbau ändern. Will ich aber nicht.
    Trotzdem ein hilfreiches Tool. Allein um seinen Text nach dem Korrekturlesen NOCHmal wierderzukauen. Danke für’s Teilen.

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  6. mir is völlig wurscht, wie die worte genannt werden. hauptsache,sie sind so aneinander gereiht, dass es mir spass macht, sie zu lesen. dass sie mich mitnehmen – wohin auch immer.
    und da bin ich hier schon gut aufgehoben bei dir und deinen Wörtern 😉

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    1. Das hast du schön gesagt 🙂 Dennoch bin ich wirklich mal gespannt, was und wie sich die Textgestaltung mit der Zeit entwickelt. (oder auch nicht ^^) Die Grauzone ist breit und unendlich, ohne falsch und richtig 🙂

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  7. Eigentlich mag ich diese sogenannten Fülldingens. Zumindest hin und wieder. Sie gehören in gewisser Weise zur/zum Schreibenden. Natüüüürlich ist es immer auch abhängig davon, welche Art Text man gerade verfasst.
    Das ist wie mit Klamotten. Sie müssen zum Anlass passen. Dann ist sozusagen (fast) alles erlaubt.

    Ich schließ mich Madame an: Is‘ halt nu‘ mal so. 🙂

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    1. Grins, jupp, ich mag sie auch. Sehr sogar. Dennoch gibt es Textpassagen, da merke ich , sind sie rausgestrichen, klingt es in jenem Text einfach besser und angebrachter. Schließ mich grundsätzlich dir und der Madame an ^^ 🙂

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  8. Ich sag mal so:
    Mir ist es völlig egal wie ich bei irgend einem Füllhorntest abschneiden würde.
    Auch der Semi & Kolon Test oder der Malen nach Zahlen Test kann mir nur ein müdes Lächeln abgewinnen.
    Sogar den Kehrwochen Test habe ich nur unter 0,9 kehreinheiten hingelegt.
    Weil ich den Besen links halte und rechts die Zigarette.
    Ich sag mal so:
    Atmen ohne Test geht auch.

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    1. Und das ist auch richtig und oke so. Mir war einfach wichtig mal zu schauen, zu lernen und was draus wird, ob man sich solchen „Regularien“ anschließen will… bleibt eh erstmal außen vor. Kommt ja auch immer auf den Text einfach an. Weißt du, ist wie mit der Malerei. Mir ist es auch völlig wurscht, ob das jetzt alles aus „künstlerischer “ Sicht korrekt ist, was ich mit den Aquarellfarben so mache, oder nicht. Dennoch werd ich kommenden Monat auch dazu ein Seminar besuchen um ein wenig mehr zu dem Thema zu erfahren und zu lernen. Was ich allerdings draus mache, ist ebenso wie : Atmen ohne Test ^^

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  9. Sehr tolle Seiten! Natürlich musste ich (absoluter Testjunkie) gleich mal nachprüfen und habe ein paar meiner Machwerke eingefügt. Tröste dich, die letzten drei liegen zwischen 5,5 und 7,1 Prozent, und das neuste (dessen Veröffentlichung ich mir jetzt lieber noch mal durch den Kopf gehen lasse) sogar bei beschämenden 9,7 Prozent …

    Allerdings finde ich, dass solche Füllwörter unverzichtbar sind, wenn man einen ganz bestimmten Ton treffen will. Bei einer Anleitung oder geschäftlichen E-Mail lasse ich sie weg.

    Ich mag Füllwörter aber eigentlich, is‘ halt nu‘ mal so.

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