Die schönen Worte

Und manchmal ist es schön in diesem Blog gute Gedanken festzuhalten.

Neben sinnvollen und sinnfreien Geschichten. Dann stößt du über einen Beitrag und der lässt dich Lächeln und Freuen. Wie eben bei der lieben Käthe Knobloch. Mir gefällt es so gut und ich teile gern solche Freude und Zeilen.

Ist es nicht genau das, was glücklich macht? Menschen begegnen mit denen man sich nahe fühlt? Wohlfühlen? Gute Gedanken nicht nur zu hegen, sondern sie auch teilen. Komplimente machen. Positives Feedback zu verteilen. Zu loben und zu lieben. In Zeiten wo der Blick auf das Negative doch so geschärft ist und viel mehr im Fokus vieler Menschen steht.Und dort verscheimmt auch die reale Welt über in die virtuelle.

Stell dir mal eine Tageshow um 20.00 Uhr vor mit nur guten Nachrichten. Ich mein, wieso hat der Tod eines Bergsteigers zum Beispiel so viel mehr Bedeutung und Erzählkraft, als zum Beispiel die, einer Hochzeit in den Alpen? Oder die, eines neugeborenen Kindes? Oder die eintretende Magnolienblüte,. Es fallen so viele vermeintlich bedeutungslose und doch so bedeutungsvolle Gedanken dazu ein.

In meinem Leben sowieso, aber auch in meinem Office versuche ich es so zu handhaben. Hier ein Lob und da ein freundliches Wort. Dort ein Dank für ein Fest und hier eine Umarmung für… ach, auch mal einfach so. Immer in der Hoffnung, die Welt ein klein wenig sanfter und freundlicher zu machen. Und den Blick auf das Gute ein wenig zu schärfen.

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21 Kommentare

  1. Die Altroisten mögen nun empört aufstöhnen: der „LeckmichamArsch“- Tag (nach Goethe eher „LeckmichIMArsch“-Tag, vollständigkeitshalber) ist genauso wichtig wie der „heute bin ICH dran“-Tag. Heißt, sich selber was zu gönnen, denn sonst fordert man irgendwann ein, wenn mal das schöne kausale Echo des Gebens ausbleibt. Das Uni(versum) will uns glücklich sehen, und da muss man nunmal dran arbeiten. Ohne sich selbst aufzuzehren, natürlich. Und ohne Abhängigkeit. Aber da gibt sich ja das Glück dank Polarisation die Klinke selbst (und doppelt) in die Hand: Bist DU glücklich, kannst du andere glücklich machen. Machst du ANDERE glücklich, bist DU glücklich. Und alle machen dich noch glücklicher, weils wieder zurückkommt. Was du wiederum ANDEREN geben kannst…Hach! Kausalkaleidoskopien sind klasse.

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  2. (Oh Pardon, du musst meine Kommentar wieder löschen. Hab den falschen kopiert, weil das hier stundenlang nicht funktionierte und ich derweil einen anderen Text kommentierte. Mist. Da war ich so lange weg und kann noch nicht mal mehr richtig kommentieren)

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  3. Klingt toll und schreit nach Nachahmern! Auch ich frage mich desöfteren, ob wir (Menschen) eigentlich unsere Lebensenergie nur noch aus dem Negativen ziehen – schreckliche Vorstellung …
    Die Nachrichten sind zu gefühlten 95% negativ oder betreffen den Sport (Warum in der Tagesschau und ähnlich ’seriösen‘ Sendungen der Fußball höher gestellt wird als das restliche Weltgeschehen erschliesst sich mir noch immer nicht vollständig). Überall liest und hört man von Perspektivlosigkeit, Betrug, Armut, Krankheiten, Sterben, Gewalt, Krieg und anderen Katastrophen.
    Zu vielen Menschen geht dabei der Blick für das Schöne verloren, sie verhungern faktisch.
    Wenn mich/uns irgendwann der wirtschaftliche Totalschaden, Krankheit, Tod oder was auch immer für Katastrophen unmittelbar betreffen sollte, dann wird es kommen … soll ich mir die Zeit bis dahin mit trüben Gedanken und negativem Verhalten versauen oder das Leben geniessen, bis es soweit ist?

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    1. Das scheint Mensch irgendwie zu brauchen. Weiß auch noch nicht so genau warum. So bleibt es an uns hier und da den Blick ein wenig in andere Richtung , in die gute Richtung wieder zu schärfen. Und natürlich die Katastrophen ein wenig im Blick zu haben, helfen, da wo Hilfe möglich ist. Irgendwie die Mitte behalten…. 🙂

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  4. Meine Liebe, ich müßte jetzt glatt meine Kommentare hier reinkopieren, die mit der Lobhudeleynichtüberdrüssigkeit. Danke, daß Sie diese Sicht-und Denkweise hier teilen. Es ist so einfach, Komplimente zu verteilen. Nicht zu verwechseln mit Geschleime. Nein, leisefeine Lobworte. Die Kassiererin, der Busfahrer, der Passant, sie alle werden zurücklächeln. Und halt auch der Blognachbar. Liebe Frau Ahnungslos, ich mag Sie.

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  5. Es soll mal einen Radiosender gegeben haben, der sich ganz den guten Nachrichten widmete. Er musste wegen zu wenigen Hörer:innen dicht machen.
    Wir sind schon sehr eigenartig gestrickt.
    Heute tu ich den anderen mal (höchst, höchst ausnahmsweise!), was ich bei mir auch gerne mag. 🙂

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  6. Genau das ist es, worauf es im Leben ankommt..:) Und man macht mit netten Gesten und Worten nicht nur Andere glücklich, sondern auch sich selbst.
    Eine tolles Tagesprojekt: Jedem, dem man begegnet, etwas Nettes sagen oder eine kleine Freude machen.. ich habs ausprobiert und bin schon lange nicht mehr so zufrieden und ausgeglichen eingeschlafen..:)

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