1. Einladung für alle interessierten Mitschreiber

Mal schauen ob und wie es gut funktionieren kann. Heute möchte ich alle Interessierten zur ersten gemeinsamen Schreibe einladen. Nachdem einige die gemeinsame Übung mit Herrn Mo als wiederholungsfähig und gut fanden, zudem ihr Interesse bekundeten, würde ich mich doch sehr freuen, wenn sich noch weitere Teilnehmer finden ließen. Ob jemand sich wie wir, 10 Minuten einschreiben möchte und dann 15 Minuten nach Zeit schreiben möchte, oder sich doch mehr Zeit nehmen will, bleibt jedem selber überlassen.

Da ich nicht wirklich eine technische Superkoryphäe bin, schlage ich für den Anfang vor, die Texte werden als Kommentare von Euch und Ihnen bis morgen Abend um 21.00 Uhr eingestellt. Ich würde sie dann verlinken und in den Beitrag einfügen. Es geht sicher noch besser, Vorschläge dazu sind herzlich willkommen 🙂

Ich fange diese Woche mal an, zehn Wörter vorzugeben und diese sollen dann im Text beinhaltet sein. Kommende Woche bitte ich dann einen anderen Schreiberling, mir zehn Wörter nennen.<potd

Würde mich doch sehr freuen, wenn viele mitmachen würden! Ach ja, und einfacher ist es, die schon eingestellten Geschichten erst zu lesen, wenn die eigene fertig ist 🙂

 

Edelweiß

Sommernachtstraum

Latzhose

Indien

verkatert

Porsche

Streichhölzer

Intrige

Brüstung

Machete

 

 

 

 

 

101 Kommentare

  1. Hat dies auf Text, Mags, Rock'n'Roll. rebloggt und kommentierte:
    Edelweiß erwacht völlig verkatert auf der Rückbank eines Porsche. Wie, zur Hölle, war er denn bitte hierher geraten? Er erinnert sich dunkel, dass er gestern Abend auf dem Weg nach Hause in der „Machete“ gelandet war.
    Eigentlich wollte er aus der Kneipe nur ein paar Streichhölzer holen, denn in der Brusttasche seiner Latzhose steckte eine schöne, fette Zigarre, die er zur Feier seiner Beförderung zum Werksmeister gemütlich zuhause auf dem Balkon hatte rauchen wollen.
    Doch dann betrat er den schummrigen Raum mit der langen Theke und die Lust auf ein Bier überkam ihn. Er hatte schon ein paar Kurze mit den Kollegen gekippt, zur Feier des Tages, aber ein letztes Bier würde ihn nicht umbringen. Ein gemütliches Bier, das wäre das Richtige jetzt. Mit einem wohligen Seufzer ließ er sich auf einen der Barhocker sinken und bekam wenige Sekunden später ein kühles Blondes zugeschoben. Aaah.
    Neben ihm zündete sich eine rassige Rothaarige mit Sommersprossen eine Zigarette an. Er tastete nach der Zigarre, dachte „was soll’s“ und fragte die Rothaarige nach Feuer. Ein Wort gab das andere, er fragte, was sie trinken wolle und auf einen einzigen Wink von ihr, baute der Barkeeper schon eine Flasche Champagner samt Eiskübel vor ihr auf.
    Im ersten Moment hatte Edelweiß eine Intrige gewittert – vielleicht war sie so eine, eine, die es für Geld macht und ihren Verehrer vorher ausnimmt bis aufs Blut, aber so war es nicht. Sie trank ihren Champagner und setzte sich irgendwann auf seinen Schoß, ganz umsonst.
    Jetzt atmet sie leise auf dem Vordersitz, ganz eingehüllt in einen Regenmantel, darunter vielleicht mit nichts. Wenn ihn nicht alles täuscht, ist auf seinen Lippen der Geschmack von Sommernachtstraum, und sie hat wirklich nichts an unter dem Regenmantel. Er wälzt sich auf die Seite, um sie genauer zu betrachten, sie ist ganz hübsch, ein paar Falten mehr als gestern Abend hat sie. Er streckt die Hand aus, um sie zu wecken, doch sie bewegt sich im Schlaf und das Haar fällt über ihr Gesicht. Er zieht die Hand wieder zurück.
    Draußen ist es still, nur ein paar Vögel singen. Er kann nichts sehen, keine Landschaft, nur eine Brüstung aus rotem Sandstein. Wo ist er hier nur gelandet? Stöhnend öffnet er die Tür des Autos, lässt sich langsam vom Sitz auf die Füße gleiten und wirft einen Blick über die Mauer.
    Als er die Gegen erkennt, stöhnt er wieder auf – unter ihm breitet sich eine Gartenkolonie aus, und zwar nicht irgendeine, sondern die „Hippie-Indien“ genannte, denn hier waren schon mehr als einmal ganz besondere grüne Pflanzen in den Gewächshäusern der Laubenpieper aufgetaucht. Er erinnert sich jetzt, dass ihm die Rothaarige nach seiner Cohiba noch eine ihrer Zigaretten angeboten hatte und weil ihm das würzige Aroma zusagte, hatte er kräftiger daran gezogen, als seinem schmerzenden Schädel jetzt lieb war. Herr Jesus, Edelweiß hatte wirklich Kopfschmerzen.
    Hinter ihm schnappt ein Feuerzeug auf, die Rothaarige war aufgewacht und zündet sich auf dem Beifahrersitz räkelnd eine ihrer besonderen Zigaretten an. Sie lächelt Edelweiß zu, zeigt Bein und bläst den würzigen Rauch wehte zu ihm hinüber. „Edelweiß“, denkt er noch, „du machst Sachen.“ Sein Magen hebt sich und er kann sich gerade noch umdrehen, bevor er sich über die Brüstung ins Tal übergibt.

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    1. Freu mich sehr darüber. Einen Anfang zu machen und sehen, wie er weiter rollt, ist großartig. Das es dich weiterbeschäftigt, du sie weiter noch überarbeitest und nochmehr ausgefüllt hast, zeigt es ganz besonders.
      Danke dir !

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  2. barhaftig…

    es war wieder mal soweit. einer dieser freitagabende. charles wollte sich betrinken. in einer kleinen bar am rande der stadt. die woche war hart gewesen. in der werbeagentur ‚edelweis‘ bei der er seit drei jahre beschäfftigt war ging es drunter und drüber. eine ‚intrige‘ nach der anderen.

    charles brauchte eine auszeit. wollte zurück zu seinen ursprüngen, zurück an den ort wo er damals die entscheidung traf in die werbung zu gehen. den ‚porsche‘ hatte er gleich zuhause gelassen, denn heute würde es nicht bei einem drink bleiben.

    als er die bar betrat viel im gleich die frau auf der ‚brüstung‘ auf, die von oben auf den thekenbereich schaute und ihn ansah. charles nahm an der theke platz und bestellte sich einen drink. kurz darauf setzte sich ein komischer vogel in ‚latzhose‘ neben ihn und fing an verrücktes zeug von ‚indien‘ und einer ‚machete‘ zu erzählen. charles hörte nicht zu.

    „haben sie feuer?“ charles drehte sich um. die frau von der brüstung lächelte ihn an. „aber natürlich“ er griff in sein jacket und holte eine schachtel ’streichhölzer‘ heraus. ohne ihrem blick auszuweichen zündete er eines an und gab ihr worum sie ihn gebeten hatte. „darf ich?“ sie blickte auf den hocker neben charles und setzte sich.

    sie schauten beide in den spiegel hinter der bar. dann schauten sie sich an. er lächelte „was möchten sie trinken?“ sagte er. „das was sie haben“ lächelte die frau zurück und zog an ihrer zigarette. er bestellte die drinks und dachte kurz an den morgigen tag und wie ‚verkatert‘ er sein wird. bevor er sich mit einem lächeln in diesen kleinen ’sommernachtstraum‘ fallen lies.

    by tigerfour

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  3. Hurensohn

    Gelegentlich bekommt unsere Familie private Post von sehr alten Menschen aus Indien. Ich beobachte unsere Mutter seit meiner frühesten Kindheit, wie sie jene rauteförmigen, tannengrünen Umschläge mit Goldrand und aufwändiger Perlenapplikation, wie aus einem Sommernachtstraum, vorsichtig mit einem scharfen Gegenstand öfftet und sich blinzelnd eine Strähne aus dem Gesicht pustet, um erwartungsvoll den Inhalt zu überprüfen, als hinge einen Augenblick lang ihr Leben von dieser Feinarbeit ab.

    Gar nicht selten bekomme ich einen leichten Schwips vom Zuschauen. Selbstredend nur von zu vielen Mon Chérie, die ich während dem Spektakel herunterschlinge, nicht dem Edelweiß-Wein aus der geheimen Schublade an der Ecke des Küchentisches. Dabei mag ich Mon Chérie gar nicht. So heißt unsere Nachbarin, derren Intrigen vielen Frauen durch die Hände unserer Mutter das Leben kostete.

    Verkatert wurde ich nie von den Mon Chérie, obwohl die eine mich oft wie einen Kater streichelt und schnurren lässt. Ersteres und letzteres würde mir beides die Latzhose kosten, doch so lange der Umschlag in ihren Händen ist, liege ich außerhalb des Aufmerksamkeitshorizontes unserer Mutter.

    Sie rammte mir schon einmal ihren Brieföffner in den Schenkel. Scharf, wie eine Machete. Einst als ich mich der Brüstung wegen in unsere Karre setzte um nach Indien zu fliehen, wo das Geld auf Bäumen wächst und das weitere mal, als ich die Karre anzündete, weil unsere Mutter schrie sie wolle Expodieren.

    Es expodierte nichts. Das alte Gerüst eines räderlosen Trappis. „Porsche“ habe ich das verkohlte Lack geritzt und den großen roten Fleck in meiner Hose bekamen wir auch nie raus. „Mon Chérie hat auf deinem Schoß menstruiert.“ erzähle ich, wenn jemand fragt.

    Es fragt keiner und die Streichhölzer sind alle. Aber die an „Familie des und-dann-kommt-der-Vor-und-Nachname-des-Ehemannes” adressierten Briefe der konservativen, indischen Leute stehen dennoch in Flammen und mit ihnen der imaginäre Vater eines Hurensohnes.

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      1. Verkatert wachte Malte auf. Nach seiner Rückkehr aus Indien war es aus mit der Spiritualität. Was blieb waren Latzhose und Rucksack, letzterer stand noch im Flur herum. Jeden Abend wurde im Edelweiß kräftig gezecht. Wer eine Reise tut, der kann was erzählen. Malte gab jeden Abend seine Weltläufigkeit zum besten. Noch hatte er das Publikum. Jetzt griff er nach den Streichhölzern und zündete sich eine Nelkenzigarette an. Danach schlich er auf den Balkon und lehnte sich über die Brüstung, um ein Gefühl für das Wetter zu bekommen. Da kein Kaffee im Haus war, musste er wohl welchen kaufen. Er schnipste nach einem letzten Zug die Kippe in hohem Bogen durch die Luft, ging zurück in die Wohnung, wo er fast über die Machete stürzte, die immer wieder im Flur aus dem Schirmständer fiel, zog sich an und machte sich ins Treppenhaus und auf die Straße. Immer noch leicht alkoholisiert und berauscht von den Erlebnissen der letzten Monate, wo er auf die Grundlinien des Daseins gestoßen war, jenseits des Materialismus und der Intrigen, überquerte er die Straße vor dem Supermarkt schlafwandlerisch. Dabei übersah er den Porsche des feisten Immobilienmaklers, der wie immer um diese Zeit mit einem Kickdown die Straße erfreute. Ein dumpfer Schlag beendete den Sommernachtstraum.

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      2. Oh lieber Gerhard, bin sehr sehr erfreut . Ein großes Dankeschön. Mit einem Ende wie ich sie ja schon sehr gerne mag ( ich muss gestehen 😀 ) Merci, Sonntag gehts in Runde zwei 🙂

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  4. Liebe Mia, ich hab länger gebraucht, aber hier ist meine Fassung:

    Sie war ein stilles Mädchen, das viel las. Nicht grosse Literatur wie den Sommernachtstraum oder den Faust. Nein, am liebsten las sie von Menschen, die sich mit Problemen rumschlugen und diese dann erfolgreich lösten. Das machte ihr Mut und gab ihr irgendwie das Gefühl, das sich alles fügen würde. Auch für sie. Sie hatte eine allerbeste Freundin, wie man so schön sagt, und mit dieser verbrachte sie viel Zeit. Ein wenig beschämt erinnert sie sich noch daran, wie sie eines Morgens nach einer Party der älteren Schwester verkatert aufwachte. Die Früchte in der Bowle hatte sie masslos unterschätzt. Tagelang war ihr übel und es glich wohl eher einer Alkoholvergiftung. Im Zimmer dieser Freundin hingen Edelweiss-Bilder und am liebsten trug sie ganz unmodisch Latzhosen. Zu ihrer Zeit eine Seltenheit. Heimlich im zarten Alter von14 zogen sie sich mit Streichhölzern ausgerüstet zu ihrer ersten Zigarette auf einen Spielplatz zurück. Hustend und röchelnd fühlten sie sich kurz „erwachsen“. Sie kletterten auf hohe Bäume und balancierten auf Brüstungen, erzählten sich ihre Geheimnisse und analysierten die Jungs in ihrer Klasse. Versuchten Intrigen auf die Spur zu kommen, die Menschen zu verstehen. Nachts dachten sie sich Gruselgeschichten aus, in denen auch schon mal Menschen einer Machete zum Opfer fielen. Diese Zeiten waren gut und beide träumten noch nicht von fernen Orten, wie Indien oder von viel Geld, mit denen sie sich ihren ersten Porsche kaufen wollten. Ja, sie erinnerte sich wirklich gerne daran.

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  5. Man kann beo wordpress blogs als dchreiberkonglomerat erstellen. Hierzu gibt es „irgendwo beim dashboard“ die Möglichkeit Schreiber als Coautoren einzuladen. Dann können diese quasi gleichberetigt schreiben. Gibt verschiedene Arten das dann zu strukturieren… z.b. immer ein Thema für die schreibveranstaltung und jeder schreibt seine Geschichte als eigenständigen post. Oder ein Post und alle Tagen sich dort ein.

    Ob s auch geht, dass man mehrere Posts umeinander hat wäre zu erkunden.

    Aber möglich ist eine Menge fürs gemeinsame Schreiben.

    Vllt mal freund g befahren was er zu „wordpress gemeinsam schreiben“ ausspuckt.

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  6. Was für großartige Geschichten! Ich kann mich gar nicht entscheiden, welche ich am tollerösesten finden soll? Und habe noch gar nicht die in den eigenen Blogs veröffentlichten gelesen! Ihr seid alle wundervoll! Allesamt! Begeisterte Grüße, Frau Knobloch, hurraend.

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  7. Er hätte das niemals erdacht, als er nach Indien geflogen war. Jetzt kam er sich ziehmlich lächerlich in seiner Latzhose vor. Er stieg in seinen Porsche und fuhr los. Wohin wusste er selbst nicht so genau. Er fühlte sich total verkartert und übernächtigt. Musste er sich im ‚Edelweiß‘ auch so die Kante geben?! Der Schmerz ist dadurch nicht weniger geworden.
    Er konnte noch immer nicht verstehen, wie sie zu so einer Intrige fähig war. So hätte er sie niemals eingeschätzt. Am liebsten hätter er die Machete von der Wand genommen und wäre damit auf sie losgegangen.
    Er stoppte den Wagen, zog eine Zigarette aus der Schachtel, die auf dem Beifahrersitz lag und zündete sie mit einem Streichholz an. Er verschloss den Wagen, nachdem er ausgestiegen war, um sich etwas die Beine zu vertreten. Müde und entäuscht blieb er auf einer Brücke stehen. Er schaute sich um. Er war allein. Er zog ein letztesmal an seiner Zigarette und warf sie zusammen mit seinem Sommernachtstraum über die Brüstung.

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  8. Verkatert holt er aus dem Kofferraum seines Porsches einen Benzinkanister und kehrt damit zurück in die Wohnung, Schluss machen mit dieser Intrige. Aber als er das Zimmer betritt, ist sie verschwunden. Auf dem Laken liegt nur noch ihr Buch: „Sommernachtstraum“. Er kippt das Benzin trotzdem drüber, doch als er die Streichhölzer, die er gestern aus dem Restaurant mitgenommen hat, in der Hand hält, zögert er. Er liest die Aufschrift: „Betörendes Indien“ und wirft die Schachtel auf das Bett. „Mein betörendes Edelweiß, wo steckst Du?“, flötet er. „Hier!“, kommt es vom Balkon zurück. Nur mit einer Latzhose bekleidet lehnt sie an der Brüstung, ein Nippel lugt hervor. Er geht zu ihr und küsst sie lange. „Gehen wir rein?“ „Ja!“ Sie geht voran. Im Zimmer stutzt sie: „Was riecht hier so?“ „Benzin!“ „Was?“ „Wollte Dich anzünden.“ Sie dreht sich um und sieht die Machete in seiner Hand. „Aber dann habe ich es mir anders überlegt – ein sattes Rot auf Deiner Haut gefällt mir besser als Schwarz!“

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  9. Hat dies auf Das Chaos im Kopf.. rebloggt und kommentierte:
    Meine kleine Halbwahrheit dazu. Ich liebe es einfach so unglaublich kreative Texte zu lesen und auch wenn ich niemanden von diesen Menschen das Wasser reichen kann, es hat Spaß gemacht. 🙂

    „Ein Streichholz geht auf Reisen.
    Da ich seit vielen Jahren panische Raucherin bin, habe ich immer eine Notfallzigarette und ein Päckchen Steichhölzer bei mir, es wäre dramatisch und auch ein kleiner Weltuntergang wenn ich in meiner chaotischen Art mal wieder vergessen hätte meiner Sucht nachzukommen und weder Zigaretten noch ein Feuerzeug bei mir zu haben. Streichhölzer sind einfach verlässlicher, denn Feuerzeuge habe immer wieder mal die Gewohnheit in panischen Momenten nicht zu funtionieren. Und so gehen meine Streichhölzer mit mir auf Reisen, sie waren dabei als ich in Latzhose und Edelweiß im Haar verkatert auf einer Alm sahs, die Berge bestaunte und ich mich gefragt habe, warum zum Henker ich eine Latzhose trage. Sie waren auch dabei als mich ein Mann beeindrucken wollte und mit mir in seinem Porsche durch die Münchner Innenstadt führ. Und als wir dann oben auf einem Hochhaus in der Altstadt von der Brüstung herunter schauten und er mir von seinem Sommernachtstraum vorschwärmte, ist mir klar geworden wie unglaublich naiv machen Männer sein können, fern ab von allen Intriegen, noch an die Liebe und das Gute glaubend.Doch Bayern will ich hinter mir lassen, ich will die Welt bereisen, Asien steht ganz oben auf meiner Liste. Ich träume von Indien rüber nach Thailand und weiter nach Vietnam, fremde Kulturen, neue Religionen und andere Eindrücke. Auf Reisen soll man ja bekanntlich am Besten zu sich selbst finden und das Leben ist zu kurz um es im aufgeräumten und sturkturierten Deutschland zu verbringen. Mir ist schon klar, dass ich also Frau nicht mit einer Machete zum Schutz reisen kann, doch im Grunde glaube ich daran, dass ich mir keine Sorgen um meine Sicherheit machen muss. Weil das Leben schon weiß was es mit mir anstellt und selbst in stressigen Situotionen habe ich ja immer noch meine Notfallzigarette und die Streichholzschachtel.“

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  10. „Klaus-Dieter mach laaaangsam“, schrie Udo über die Straße die mit großen Schlaglöchern durchzogen war, doch Klaus-Dieter hörte ihn nicht.
    Der saß ziemlich verkatert mit seiner dunklen Schönheit, neustes Mitbringsel von seinem letzten Roadtrip durch Indien, in seinem Porsche und bretterte nach einem Theaterbesuch von Shakespears Sommernachtstraum selbst ziemlich traumatisch um die Ecke. Klaus-Dieter war ja nicht der hellste und bekam nicht eine einzige Intrige im Theater mit. Ob es an der schönen Helena auf der Bühne lag, oder an den gelenkigen Händen seiner indischen Schönheit, welche ihr eigenes Theater zwischen seinen Beinen spielte lag, das wußte er nicht.
    Udo schlug sich die Hand vor den Kopf. Das Klaus-Dieter auch immer einen auf dicke Hose machen musste. Und das, wo der doch ständig in Latzhose durch Klein Rodau im Zillertal stolzierte. Ich mein, wer trägt schon Latzhosen außer Klaus-Dieter. Aber seit dessen Vater ne Menge Schotter mit dem Verkauf von Streichhölzern nach Übersee machte, befand sich Klaus-Dieter eh am Rande des Größenwahns. Soff ständig, jagte mit seinem knallgelben Pornoporsche durch die beschauliche kleine Ortschaft und ließ sich auf all seine Kleidungstücke blaue Edelweißsticker sticken.

    Udo hielt die Hand vor die Ohren und Augen, sah er doch den lauten Knall, den Klaus-Dieters Porsche verursachte, als der gegen den alten Benz vom einäugigen Bert Moosmüller knallte, just kommen. Vorsichtig lugte er zwischen Ring und Mittelfinger hindurch und sah nur noch die dampfende völlig zerknitterte Kühlerhaube in knallgelb mitten in des Moosmüllers Lieblingsautos rechter Seite. „Verdammte Scheiße“ tönte es in Mitten des Autohaufens und Klaus-Dieter schubste die indische Schönheit aus der Seitentür und fiel ihr hinterher kriechend noch fast vor die Nase.

    Neugierige Köpfe lugten aus den umliegenden Häusern über die Brüstung der Balkone. Stille Köpfe. Sprachlose Augen die automatisch nach links schauten. Der Lärm auf der Straße erstarrte. Sogar die räudige Straßenkatze mit nur einem Auge verkroch sich miauend in einer der Gassen.

    Links, drei Eingänge weiter öffnete sich langsam die Tür. Bert Moosmüller, drei Anzeigen wegen Mord im Affekt – fallengelassen wegen Mangel an Beweisen, trat in Zeitlupe vor die Tür. Starrte ausdruckslos erst seinen Benz an, oder das was von ihm übrig blieb und drehte langsam seinen Kopf zum Dorfidioten Klaus-Dieter. Ruhig waren seine Bewegungen wie er mit langsamen Schritten und seiner meterlangen Machete in der rechten Hand, auf ihn zuging. Klaus-Dieters Latzhose hing auf einer Seite runter und während er versuchte unauffällig rückwärts davon zu schleichen, verhederte sich sein Fuß mit seinem herunterhänenden Träger und ließ ihn rücklinks auf die Straße fallen. Ein leichtes Spiel für Herrn Moosmüller der binnen Sekunden über ihm stand und die Machete mit einem letzten Abschiedlächeln runtersausen ließ.

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      1. ich weiß nicht, ob er einen hat, um särge auszuliefern (vielleicht irgendwo in den tiefen seiner scheune), sonst fährt der knochenkalle rad!
        ein ziemliches großes, weil er auch recht groß ist, und schwarz natürlich. kein schickes, modisches flitzerteil, sondern ein gutes, altmodisches hollandrad, auf dem man kerzengerade sitzen kann.

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  11. Mein Versuch:

    Es war ein schlechter Tag. Ein richtig mieser Tag. Der Latte Macchiato war kein Getränk zur Feier eines guten Gefühls, sondern ein Frustkaffee. Alles ging komplett schief. Der Arzt ging ihr nicht aus dem Kopf.
    Am Nebentisch saßen Menschen, die allem Anschein nach aus Asien stammten. Völlig irre und ihrem Alter unangemessen sangen sie das Edelweiß-Lied aus dem Film A Sound of Music. Sie hätte kotzen können. Nicht wegen dem Lied, aber wegen der guten Laune. Wegen dem ganzen Gelächter.
    Mit aller Gewalt wollte sie sich auf ihr Buch konzentrieren. Ein Neuanfang. Ein Rettungsanker. Dieser Reiseführer für Indien sollte sie retten. Konnte es dieses Buch und dieses Land nicht, dann konnte es nichts und niemand. Die erzwungene Konzentration auf die politischen Verhältnisse bereiteten ihr Kopfschmerzen. Schlimmer, als hätte sie die ganze letzte Nacht gefeiert und säße hier völlig verkatert.
    Grimmig griff sie nach ihren Zigaretten, konnte aber das Feuerzeug nicht finden. Schlichtweg unakzeptabel! Dieses Gesinge, das nichtssagende Buch, das fehlende Feuer. Sie war Teil einer grausamen Intrige geworden, die gemeinhin und absolut unpassend Leben genannt wurde. Plötzlich hatte es jeder und alles auf sie abgesehen.
    Die Streichhölzer an der Theke waren ein mickriges Versöhnungsangebot, der Porsche auf der Verpackung schon wieder blanker Hohn. Ihr Exfreund fuhr ein solches Auto und der hatte sie in ihrem Unglück alleine gelassen. Und damit war es nicht zu Ende.
    In diesem Moment betrat eine schwangere Frau das Geschäft. Stolz trug sie ihren dicken Bauch vor sich her. Wer zum Teufel trug heute noch Latzhosen? Zumal in diesem Zustand? Aber diese Frau tat es und sie hasste sie dafür. Dieses Klichee schmerzte sie. Schwanger, gesund und glücklich, die vergrößerte Brust wie eine stolze Brüstung vor sich hertragend. Diesen Anblick konnte sie nicht ertragen. In ihrer blutroten Wut spürte sie eine Machete in der Hand, damit würde sie dieses Kind aus dem sicheren Bauch schneiden, genau so, wie es mit ihrem Baby geschehen war. Warmes Lebensblut rann durch ihre Finger und sie lachte hysterisch auf. ‚Ich bin die Kraft, die Chaos schafft, ich kenne kein Pardon, ich bin die Kraft, die Chaos schafft und niemand kommt davon. Ich verarsch die ganze Welt, die mich für einen Engel hält‘, sprach es in ihrem Inneren. Diese Zeilen aus der Mittsommernachtstraum hatte sie schon immer geliebt. Und jetzt waren sie ehrlicher als jemals zuvor. Sie war mehr, als sich die anderen vorstellen konnten. Ein böses Mehr.

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      1. Ich bin immer noch ganz begeistert..:)
        Und von Faszination und dem Fieber gepackt..
        Großartige Stories sind das geworden! CHAPEAU an alle!

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  12. Ein Streichholz geht auf Reisen.
    Da ich seit vielen Jahren panische Raucherin bin, habe ich immer eine Notfallzigarette und ein Päckchen Steichhölzer bei mir, es wäre dramatisch und auch ein kleiner Weltuntergang wenn ich in meiner chaotischen Art mal wieder vergessen hätte meiner Sucht nachzukommen und weder Zigaretten noch ein Feuerzeug bei mir zu haben. Streichhölzer sind einfach verlässlicher, denn Feuerzeuge habe immer wieder mal die Gewohnheit in panischen Momenten nicht zu funtionieren. Und so gehen meine Streichhölzer mit mir auf Reisen, sie waren dabei als ich in Latzhose und Edelweiß im Haar verkatert auf einer Alm sahs, die Berge bestaunte und ich mich gefragt habe, warum zum Henker ich eine Lederhose trage. Sie waren auch dabei als mich ein Mann beeindrucken wollte und mit mir in seinem Porsche durch die Münchner Innenstadt führ. Und als wir dann oben auf einem Hochhaus in der Altstadt von der Brüstung herunter schauten und er mir von seinem Sommernachtstraum vorschwärmte, ist mir klar geworden wie unglaublich naiv machen Männer sein können, fern ab von allen Intriegen, noch an die Liebe und das Gute glaubend.
    Doch Bayern will ich hinter mir lassen, ich will die Welt bereisen, Asien steht ganz oben auf meiner Liste. Ich träume von Indien rüber nach Thailand und weiter nach Vietnam, fremde Kulturen, neue Religionen und andere Eindrücke. Auf Reisen soll man ja bekanntlich am Besten zu sich selbst finden und das Leben ist zu kurz um es im aufgeräumten und sturkturierten Deutschland zu verbringen. Mir ist schon klar, dass ich also Frau nicht mit einer Machete zum Schutz reisen kann, doch im Grunde glaube ich daran, dass ich mir keine Sorgen um meine Sicherheit machen muss. Weil das Leben schon weiß was es mit mir anstellt und selbst in stressigen Situotionen habe ich ja immer noch meine Notfallzigarette und die Streichholzschachtel.

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      1. Es geht ein Danke zurück, für die Inspiration und fürs gefallen. Es ist ganz wunderbar die ganze tollen Geschichten hier zu lesen. Leider muss ich noch extrem viel üben um nur annähernd den anderen das Wasser zu reichen. Aber als Zeitvertreib und kreativen Output eine ganz schöne Abwechslung. 🙂

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      2. Kein leider. Die Geschichte ist klasse. Und der Spaß, gepaart mit lernen steht eh an erster Stelle. Bin dennoch sehr erfreut das es dir Spaß macht und du mit am Schreibebord bist 🙂

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  13. Fertig: 🙂

    „Völlig verkatert von diesem widerlichen Edelweiß-Schnaps, den sie ein ums andere Glas in ihrer unbändigen Wut herunter gekippt hatte und mit einer ungerauchten Zigarette in der Hand verließ sie in der Morgendämmerung die Wohnung im 10. Stock.
    Noch völlig benebelt von dieser absolut beschissenen Nacht, hatte sie sich in ihre Latzhose vom Vortag gepresst, in der ihr jeder permanent auf den Hintern glotzten musste.
    Gestern hatte diese knappe Hose ihren Zweck erfüllt, heute war sie absolut hinderlich und keine besonders gute Tarnung.

    Während sie in ihrer Hosentasche nach Streichhölzern kramte, ging sie, versunken in ihren verwirrten Gedanken über die Straße in Richtung Brücke.
    Der Fahrer eines aus
    dem Nichts auftauchenden Porsches hupte wild und pfiff ihr hinterher.
    Sie ignorierte ihn.
    Sie lehnte sich an die Brüstung, starrte auf den träge vor sich hin strömenden Fluss und zündete sich ihre Zigarette an.
    So eine Gottverfluchte Scheiße.
    Sommernachtstraum?!? Von wegen.
    In die größte Katastrophe hatte sie sich da hinein katapultiert.

    Am liebsten würde sie sich eine Machete schnappen und auf die ganzen Idioten losgehen.
    Sie brauchte eine Lösung.
    Einen gut durchdachten Plan.
    Am Besten wäre es, sie würde in den nächsten Flieger nach Indien steigen und sich dort in Ruhe mit ihren Racheplänen auseinandersetzen.
    Eine kleine Intrige sollte die Idioten vorerst genug ablenken, bis sie sich eine langfristige Alternative überlegt hatte..“

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  14. Mit einer Machete. So hatte es sich Paul gedacht. In den Busch rein, Kakaopflanze gegriffen und dann losgehackt. Es ging um Schokolade. Immer ging es um Schokolade. So auch dieses Mal. Paul wischte sich die Finger an der Latzhose ab. Er schwitzte. Wenn ihn jemand hier sah, war er geliefert. Dann wäre der Porsche weg, dann wäre es nur eine Frage der Zeit, bis sich sein Leben von der Brüstung schmeißen würde. Als hätte jemand Streichhölzer an die Tage und Nächte gehalten, hier und in Indien, wo die Intrige angefangen hatte. Und alles wegen Schokolade. Paul griff sich an den Kopf. Der fühlte sich immer noch wund an und verkatert. Vor einem wichtigen Auftrag sollte er einfach nichts trinken. Aber vielleicht war es ja das letzte Mal, dass er feiern würde. Und da auf die Etikette achten? Das war nicht sein Ding. Plötzlich hörte er, dass jemand am Porsche war. „Hier ist er!“, rief einer der drei Männer. Sie waren ihm also doch gefolgt. Er bückte sich und ging langsam auf sie zu. Mindestens drei Männer machten sich an seinem Auto zu schaffen. Paul sah sich um. Er musste einen Weg finden, die anderen zu alarmieren. Da sah er das Edelweiß im Gras liegen. Sein Glücksbringer. Wenn das mal kein gutes Omen war. Er schlich vorsichtig voran. Er hockte sich hinter ein Gebüsch, zog sein Handy aus der Tasche und schrieb den anderen: „Sie sind hier. An der Plantage. Mindestens drei. Kommt schnell und nicht unbewaffnet. Ich schaff das hier nicht allein. Sie machen sich gerade an dem Porsche zu schaffen. Paul“. Dann schickte er auf Senden und wartete ab. 

    © mp

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  15. Edelweiß erwacht völlig verkatert auf der Rückbank eines Porsche. Wie, zur Hölle, war er denn bitte hierher geraten? Er erinnert sich dunkel, dass er gestern Abend auf dem Weg nach Hause in der „Machete“ gelandet war.
    Eigentlich wollte er aus der Kneipe nur ein paar Streichhölzer holen, denn in der Brusttasche seiner Latzhose steckte eine schöne, fette Zigarre, die er zur Feier seiner Beförderung zum Werksmeister gemütlich zuhause auf dem Balkon hatte rauchen wollen.
    Doch dann betrat er den schummrigen Raum mit der langen Theke und die Lust auf ein Bier überkam ihn. Er hatte schon ein paar Kurze mit den Kollegen gekippt, zur Feier des Tages, aber ein letztes Bier würde ihn nicht umbringen. Ein gemütliches Bier, das wäre das Richtige jetzt. Mit einem wohligen Seufzer ließ er sich auf einen der Barhocker sinken und bekam wenige Sekunden später ein kühles Blondes zugeschoben. Aaah.
    Neben ihm zündete sich eine rassige Rothaarige mit Sommersprossen eine Zigarette an. Er tastete nach der Zigarre, dachte „was soll’s“ und fragte die Rothaarige nach Feuer. Ein Wort gab das andere, er fragte, was sie trinken wolle und auf einen einzigen Wink von ihr, baute der Barkeeper schon eine Flasche Champagner samt Eiskübel vor ihr auf.
    Im ersten Moment hatte Edelweiß eine Intrige gewittert – vielleicht war sie so eine, eine, die es für Geld macht und ihren Verehrer vorher ausnimmt bis aufs Blut, aber so war es nicht. Sie trank ihren Champagner und setzte sich irgendwann auf seinen Schoß, ganz umsonst.
    Jetzt atmet sie leise auf dem Vordersitz, ganz eingehüllt in einen Regenmantel, darunter vielleicht mit nichts. Wenn ihn nicht alles täuscht, ist auf seinen Lippen der Geschmack von Sommernachtstraum, und sie hat wirklich nichts an unter dem Regenmantel. Er wälzt sich auf die Seite, um sie genauer zu betrachten, sie ist ganz hübsch, ein paar Falten mehr als gestern Abend hat sie. Er streckt die Hand aus, um sie zu wecken, doch sie bewegt sich im Schlaf und das Haar fällt über ihr Gesicht. Er zieht die Hand wieder zurück.
    Draußen ist es still, nur ein paar Vögel singen. Er kann nichts sehen, keine Landschaft, nur eine Brüstung aus rotem Sandstein. Wo ist er hier nur gelandet? Stöhnend öffnet er die Tür des Autos, lässt sich langsam vom Sitz auf die Füße gleiten und wirft einen Blick über die Mauer.
    Als er die Gegen erkennt, stöhnt er wieder auf – unter ihm breitet sich eine Gartenkolonie aus, und zwar nicht irgendeine, sondern die „Hippie-Indien“ genannte, denn hier waren schon mehr als einmal ganz besondere grüne Pflanzen in den Gewächshäusern der Laubenpieper aufgetaucht. Er erinnert sich jetzt, dass ihm die Rothaarige nach seiner Cohiba noch eine ihrer Zigaretten angeboten hatte und weil ihm das würzige Aroma zusagte, hatte er kräftiger daran gezogen, als seinem schmerzenden Schädel jetzt lieb war. Herr Jesus, Edelweiß hatte wirklich Kopfschmerzen.
    Hinter ihm schnappt ein Feuerzeug auf, die Rothaarige war aufgewacht und zündet sich auf dem Beifahrersitz räkelnd eine ihrer besonderen Zigaretten an. Sie lächelt Edelweiß zu, zeigt Bein und bläst den würzigen Rauch wehte zu ihm hinüber. „Edelweiß“, denkt er noch, „du machst Sachen.“ Sein Magen hebt sich und er kann sich gerade noch umdrehen, bevor er sich über die Brüstung ins Tal übergibt.

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    1. Oh man, die armen Laubenpieper 😀 Das bestimmt irgendwo in Hamburg. Da rennen die ja auch alle mit besonderen Zigaretten rum. Hatte unverhofft auch schon zwei mal eine in der Hand. (gab sie aber unberaucht wieder dankend zurück ^^ ;D Sehr gut 🙂 Das machen wir jetzt echt öfters. Bin gespannt wer noch mitschreiben wird 🙂

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