Völlig unpolitisch … aber Nipster … ich fass es nicht. Rechts goes Öko

Wenn ich mich auch politisch völlig hier im Blog raushalte, soweit wie möglich, liegt mir dieser Link doch irgendwie am Herzen. Und so gaaaanz politisch ist er ja eh nicht ^^ . Nazis mit Ökobeutel und rosa Täschchen sind hier in der Vorstadt völlig unbekannt. Aber seht selber…. Bester Kommentar: „Sie sind doch von al dschasira“ . „Öh, nein, bin ein rein arischer Iraner 😀 “

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/kulturjournal/Michel-Abdollahi-auf-der-Suche-nach-der-neuen-Nazi-Mode,kulturjournal3214.html

Michel Abdollahi.. schon ne coole Type 😀

lt Wikipedia:

Abdollahi wurde in Teheran geboren und siedelte 1986 nach Hamburg über, wo er im Stadtteil Eidelstedt aufwuchs. Er studierte Rechtswissenschaften und im Zweitstudium Islamwissenschaften und Iranistik an der Universität Hamburg. Seit 2000 ist er in der deutschsprachigen Poetry Slam Szene aktiv und gilt ihr als Koryphäe.[1][2] Beim 5. German International Poetry Slam (GIPS) belegte er mit seinem „Team Hamburg“ den 2. Platz[3].

2005 gründete er gemeinsam mit seinem Schulfreund Jan-Oliver Lange die Veranstaltungsreihe „Kampf der Künste“, die sich zu einer der größten unabhängigen Kulturinstitutionen entwickelt hat, welche es in Hamburg je gab. Neben Literatur umfasst das Programm auch die Bereiche Film, Gesang und Theater.

Als Literat widmet sich Abdollahi dem Verfassen eigener Texte, der Übersetzung, Erläuterung und Förderung klassischer persischer Dichtung. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Hamburger Landesfachausschusses für Integration und war langjährig in der Hamburger Senatskanzlei tätig.

 

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16 Kommentare

  1. Also ein iranischer Gotteskrieger, der hier in Deutschland studierte, macht einen Film über Nazis, oder den rechten Secene, wie immer man diese Leute bezeichnen möchte. Der Film ist unter dem Modeaspekt lustig aufgemacht. Ich wusste gar nicht was ein Hipster ist. Den Begriff muss sich erst einmal googeln. Jetzt gib es also auch Nipster.

    Gleichwohl finde ich, dass mit solchen Beiträgen die rechte Szene nur aufgewertet wird. Man schaue sich doch diese armseligen Hansel an. Es wird zwar gerne die rechte Gefahr hervorgehoben und hierzu auf die Kriminalstatistik verwiesen. Dazu ist jedoch anzumerken, dass die Rechten, allein durch das Benutzen irgendwelcher Nazisymbole sich bereits strafbar machen und dadurch ihre Kriminalstatistik nach oben treiben. Wenn man solche Straftaten herausrechnet wird man feststellen, dass die Kriminalitätsgefahr auf der linken Seite wesentlich höher ist.

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  2. Lachen, das stecken bleiben will. Und wieder die Erkenntnis, wieder und wieder: Mit den Leuten reden, Fragen stellen, dran bleiben, erst dann offenbaren sich die wahren Gesinnungen. Gut, daß es Menschen wie Herr Abdollahi vormachen. Danke für die Links, liebe Frau Ahnungslos. Herzliche Grüße, Ihre Frau Knobloch.

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    1. Ja liebe Käthe… das will wirklich stecken bleiben. Und du hast recht. Dran bleiben, Fragen stellen und die Augen aufbehalten. Mehr denn jeh sag ich nur.
      Weiterhin aus der unglaublichen schwülen Wärme schick ich dir herzlichste Grüße. Und, ein Königreichh für einen See auf meiner Terrasse 😀

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  3. Sehr wichtiges Thema. Rechtsextreme sind rein äußerlich oft auf den ersten Blick nicht mehr erkennbar. „Szenekleidung“ trägt man nur noch selten. Mittlerweile dulden sie Elemente/Erkennungsmerkmale anderer Subkulturen, fördern das sogar, um neue Leute für sich zu gewinnen. „Wer xyz trägt/hört, der kann doch gar kein Rechtsextremer sein“.

    Die „Neuen Nazis“ verstehen es sehr gut, aktuelle Themen und gesellschaftliche Trends und Stimmungen für sich zu nutzen.

    Immer mehr dieser islamophoben und rechtspopulistischen Pro-Bewegungen stampfen aus dem Boden. Oberflächlich geben sich sich gerne als direkt am Menschen, „Stimme der konservativen Mitte“ und „Das wird man doch wohl noch sagen dürfen“. Sie machen sich gesellschaftsfähig, normalisieren den Nationalismus und darin liegt die große Gefahr.

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    1. Das der braune Mob auf dem Vormarsch ist, die derzeitige Weltlage dieses ein wunderbares Fundament bietet, das war mir klar. Aber wie du es in deinem letzten Absatz gut formuliert hast… von der Seite sah ich es bis gestern noch nicht und du hast das nochmal gut unterstrichen. Gruselig ist das und Angst macht es dopplelt…

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  4. Er macht das mit viel Humor, aber dahinter steckt eben auch eine sehr ernste Warnung. Da wo ich aufwuchs und eben auch zu der Zeit, konnte man Nazis sofort an der Kleidung erkennen. Mittlerweile hat sich das gewaltig verändert und es zeigt, dass sich Nazis nicht mehr abgrenzen, sondern in die Gesellschaft hineinwachsen wollen. So genannte Nipster waren mir aber bisher unbekannt, ich hätte gedacht, dass der Sprung auf jenen „Dress Code“ doch zu weit wäre…da lag ich wohl falsch.

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      1. Jetzt mal ohne Witz: Ich hatte ne Phase, in der ich (als Muslima) total auf Nazis abgefahren bin. Über meine Erfahrungen in der Zeit muss ich mal irgendwo anonym einen Blogeintrag schreiben. ^^

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