Sein, Lassen und Lieben

mensch

Und das kleine Mädchen links mittig am Fenster, die wird lernen das ihr Bauch das richtige sagt.

Und der Junge die Reihe davor, er wird lernen, dass er auch Fehler machen darf.

Und der Junge hinten in der Ecke wird lernen dass es wichtigeres gibt als einen vergessenen Stift.

Und seine Nachbarin wird lernen, dass jeder gleich wichtig ist – auch sie.

Und der Junge davor, er wird sich eines Tages im Spiegel anschauen und sich sagen, wie sehr er sich liebt.

Und das Mädchen ganz vorne wird lernen, dass sie auch mal nein sagen darf.

Und das Mädchen links neben der Tür wird lernen, dass es wert ist, geliebt zu werden.

Und der Junge quer hinter ihr wird lernen, das er auch schwach sein darf.

Und ihnen allen wünsche ich zu lernen, das niemand verurteilt werden darf, weil er anders denkt als der Rest. Jedem wünsche ich, das er geliebt wird, wie er ist. Das Fehler verziehen werden, weil sie einfach zum Leben dazu gehören. Das man sie liebt und immer den Fokus auf ihre schönen Eigenschaften hat. Diese stärkt und die schwächeren ebenso liebt und an nimmt. Das man sie sein lässt wie sie sind.

 

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8 Kommentare

    1. Da ist sie ja meine liebe Frau Knobloch, schon wirklich sehr vermisst.
      Fühlen Sie sich gedrückt nach verlassener Feder, ich hätte so gern ein Bild geschickt und eingefügt. Wenn es doch nur möglich wäre 🙂
      Und die kleinen guten Botschaften implementieren sich hoffentlich ganz ahnungslos an den richtigen Stellen, dort, wo sie manchmal gering erscheinen, man muss sie eben wohl nur immer mal hier und da lesen, hören und erfahren…
      Ein Kaffee mit hochgelegten Beinen im Grünen, dazu knoblochsche Gesellschaft würde mir grad sehr gefallen. So verbleibe ich sehr zugetan mit versandtfertigem Lächeln, ihre Frau Ahnungslos

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      1. Ach, meine Liebe, las ich mich so federgerupft in meinem letzten Text? Es ist doch alles gut. Angetragener Frust läßt mich bisweilen schier verzweifeln und ruft die eigenen Nachtmahre herbey. Andere nennen das wohl weicheiig. Naja, so ist das eben. Ich proste Ihnen minzteeig zu und erwidere freudigst das Famoslächeln, Ihre Frau Knobloch, zugetan.

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      2. Welch bekanntes Terrain. Man kann das aber lernen. Wirklich. Bin allerdings auch noch in Übung dessen. Das ist sonst wirklich so ein Energieabtausch – auch Weichei genannt 😉 , dem man immer mal wieder unverhofft ausgesetzt ist. Dazu plötzlich berührte Trigger und die Feder ist gerupft.
        Prost und cheers ich geh mal schnell ins Grüne. Sonst verfasst ich noch 20 Sätze gleich dazu ^^
        .

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  1. Die Welt braucht einfach mehr Menschen, die in der Lage sind, den Stock der eigenen Erfahrungen überm Knie zu zerbrechen, die sich sagen „Nein, ich bin vielleicht Opfer gewesen aber ich BRAUCHE kein Täter zu sein“. Dann wird die Welt für unsere Kinder besser, denn wir begreifen, plötzlich Liebe geben zu können, wo wir selbst einst keine empfangen haben. Und bekommen ein tausendfaches Echo zurück. So schließt sich der Kreis, so kehrt sich die Spirale ins Gegenteil. Keiner geht leer aus.

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    1. Weißt du Mo, es ist unglaublich, wie fest sich falsche – wenn auch häufig nicht bösartig anerzogene – Erziehungsmethoden manifestieren können. Und Kind wächst damit unbeholfen auf. Das zieht sich dann häufig durch das ganze Leben und wird schwer durchbrochen. Man kann es nur besser wünschen…

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