Monat: Juli 2014

Ahnungslos malt nach Zahlen

 

 

 

 

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Man könnte unnötigen Ballast auch einfach abfackeln 😀

 

 

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Ahnungslos macht heut in Fotos…

Die Tage an denen du mal mit offenen Augen durch deine Welt gehst. So ne Art Hans guck in die Luft Revival

Die leisen, stillen, schnellen…sind meist am gefährlichsten. Wunderschön ist dieses mordende hungrige Exemplar dennoch anzusehen. Und so filigran, geschickt dazu.  Und nein, die Spinnen Madame gibt sich auch nicht mit einem zufrieden. Nein, sie schnappt sich gleich die doppelte Ladung. Guten Appetit .

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Weiter geht s. Schon ein wenig Grusel mit im Gepäck. Begegne gleich dem nächsten Toten, der gemütlich vor meinen Augen angefressen, abgenagt wird.

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Fressen und gefressen werden. Das pelzige unglaublich hübsch anzusehende Hummeltier tut mir schon leid, mag ich sie doch so gern. Rettung leider eh zu spät, sie ist Mause-, nein, Hummeltot. Go.

Ein Blick in die Bäume, ihre schönen Stämme lassen inne halten.  Doch was seh ich auf einmal, rundherum, überall. Immer wieder klatschen sie mir vor die Augen. Ich bin irritiert. Vielleicht hat mich auch ein Bericht über Vaginalpumpen grade geistig versaut und meinen Blick verwirrt. Man weiß es nicht.

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Leicht panisch verlasse ich den Park, umgeben von mich anstarrenden aufgepumpten Riesenvaginas in allen Ecken und geh mal lieber nach Hause. Richtung Himmel trau ich mich heut auch nicht zu schauen. Blicke nur nach unten und stolpere weiter über den hier.

 

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Der schaut mich auch noch völlig entgeistert an, schnell weiter mit den Beinen in mein sicheres Reich. Einen Kaffee und ner Menge Atemzüge und Kopfschütteln später, geht es an den Farbkreide Topf. Ein wenig Abstand von insektenfressenden Insekten und Monstervaginas. Malen macht in solchen Momenten immer gern den Kopf frei.

 

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Und ein Lächeln, nein, ein fettes Grinsen erscheint… Da ist er . Mein ganz persönlicher kleiner Freund. Bewundere ihn noch ein Weilchen, Dreh den Topf wieder vorsichtig zu, lass es mit dem Streichen für heute und geh ins Bett….

 

Justin… oder vom Missgeschick der Tugend … ein ans Herz gelegtes Buch

Ein Buch welches ein jeder Leser vielleicht anders für sich interpretiert. Der Name des Autors wird eventuell einige abschrecken, jedoch ist dieses Werk um einiges „harmloser“ als viele seiner Werke und hat es doch meines Erachtens den größten Inhalt.

Der Marquis de Sade ist der Namensgeber für das Wort Sadismus. Den meisten sicher geläufig. Ein sexuelles Spiel, mit körperlichen oder seelischen Schmerzen verbunden, welches die einen hingebungsvoll lieben und praktizieren und die anderen kopfschüttelnd und verständnislos mißachten. Dennoch war der Marquais de Sade ein sehr interessanter Mensch, dessen Vita durchaus sehr spannend und lohnenswert zu lesen ist.

Aber zurück zu diesem Buch. Es spiegelt fantastisch die Folge von Entscheidungen wieder. Setzt sich mit dem Thema traditionelle  Moral und Tugend auseinander und stellt Werte immer wieder in Frage.

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Eine kurze Leseprobe, der den Inhalt kurz wiedergibt. Kopiert von books.

Zwei Schwestern, wie sie gegensätzlicher kaum sein könnten – Juliette und Justine. Während die eine sich dem Laster hingibt, bemüht sich die andere, ein sittsames Leben zu führen – und muss schmerzhaft erfahren, dass im Leben wie in der Natur stets der Stärkere über den Schwächeren triumphiert. Das berühmte Hauptwerk des berüchtigten Marquis de Sade. ‚Justine‘ oder ‚Vom Missgeschick der Tugend‘ ist ein Thesenroman. Anhand der Schicksale der beiden ungleichen Schwestern Justine und Juliette, die völlig auf sich gestellt ihren Weg durch die Welt finden müssen, sucht der Roman die Falschheit traditioneller Moralvorstellungen nachzuweisen und setzt sich kritisch mit den Ideen der Aufklärung auseinander.