Graf Stockrohr FSK 18

Ungewollte Freiheit
Sie saß am Wegesrand und ihre Beine baumelten ein wenig hin und her. Sie merkte nicht, das ihre Füsse fast den stinkenden Rinnsal der Latrine berührte. Hätte im Moment an ihrer Lage auch nichts geändert, derweil waren solche Gerüche und Berührungen mit derartigen Fäkalien kein Neuland für sie.
Lange diente sie dem Grafen von Stockrohr als seine sklavische Köstlichkeit und nun ward sie fort. Damals, die ersten Monate vergangener Zeiten, war sie in seinem charismatischen Bann gefangen. Merkte nicht, wie kalt und böse er doch war und ahnte nicht im geringsten was in nicht ferner Zukunft geschehen sollte…
Sie verfiel ihm und sah es zu der Zeit als ihre Mission an, ihm wohl zu tun. War geblendet von seiner damaligen Schönheit und seiner tiefen sonoren Stimme. Sie bediente ihn von Herzen, zupfte an seinen spärlich behaarten Eiern, putze seine 15 Brillen akribisch mit eigens dafür angeschafftem Glasreiniger und stärkte seine Wäsche. Verpasste ihm, wenn er es wünschte wöchentlich zwei Einläufe und reinigte ihn, akribischer ging es kaum mehr.

Doch was genug ist, ist genug. Sein immer länger währendes Faulenzen hätte sie noch ertragen. Doch dass er sie nun auf Diät setzen wollte, wo er selbst mittlerweile vor lauter Fettmassen nicht mehr laufen konnte, dass war zuviel des Unsinns. Grade sie. Sie, die eines Tages ihre einzige dauerhafte Erfüllung nur noch oral mit süßen Gaumenfreuden erleben konnte, nachdem er sich ihr körperlich abwandte, weil er einfach zu fett wurde, um sie nur ansatzweise zu befriedigen. Sein Schwanz, der eh nicht von überragender Größe war, verschwand allmählich immer mehr zwischen seinem fetten Wanst und anderen Fettschwaden die sich immerfort an ihm ausbreiteten. So blieben ihr doch nur noch die kleinen Schokihasen oder ein Pralinchen.

Er wollte sie aber dünn und schlank. Er mochte lieber grazile magere Frauen, so wie sie es auch war, als sie zu ihm kam. Und so robbte er eines Tages zu ihr hin, befahl ihr niederzuknien, denn hoch kam er schon lange nicht mehr. Filzte sie von oben bis unten, fand 22 Schokoladenhasen, dazu 5 Weihnachtsmänner, nahm sie weg und aß diese selber.
Das war zuviel und sie ging fort. …

Dennoch breitete sich ein Liebeskummer in ihr aus, mit einem Schmerz, der nicht in Worte zu fassen war. Sie war nun nur noch eine Dienerin ohne Herrscher und wem sie nun dienen sollte, das wusste sie nun auch nicht mehr. Zum Glück hatte er nicht in die Schuhe geschaut, dachte sie, während sie sich die dort befindlichen aufgeweichten Nougatriegel betroffen an dem Bächlein reinzog….

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9 Kommentare

  1. Das Wort „Wams“ ist mir neu, ich kannte bisher nur den „Wanst“. Ansonsten fehlt natürlich mal wieder die FSK-Beschriftung 😉 nun aber genug der Kritik. Sehr interessant und vor meinem inneren Auge sah ich einen asiatischen Herren und seine Geliebte. Gab es einen besonderen Grundreiz für die Geschichte?

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