Hau mich Baby, bis ich schrei…

Bücher haben häufig gutes an sich. Oder in sich. Eines liest du die ersten 10 Seiten und legst es weg, ein weiters läßt du nicht mehr aus den Händen und so wird auch bei Frau der Besuch auf dem WC möglicherweise zu einer ganzen Mittags-Siesta, weil du nur dort die Ruhe für weitere Zeilen bekommst. Und dein Arsch bekommt schon rote fette Striemen und scheint am Sitz festzukleben, weil du dich einfach nicht trennen kannst.
Manchmal wiederum gibt es Bücher, die überschwemmen den Markt. Sie sind keine literarische Hochglanzleistung, aber sie erfüllen einen Sinn. Einen weitaus höheren Sinn, zumindest für die breite Masse, als das es ein Meisterstück niemals schaffen würde. So auch Shade of Gray. Ich hab es nie gelesen, werde es auch nicht tun. Aber es hat etwas vollbracht. Dieses Buch hat es geschafft, das Frau sich auf eine Welt einlassen kann, die sie sich bis dato nur im stillen Kämmerlein, leise vorzustellen wagte. Da sie sich vielleicht über die „Rein-Raus-Nummer“ hinaus nie Gedanken machte, oder sich schämte.
Sicher gibt es genug Frauen, die in dieser Welt selbstbewußt leben. Die stolz darauf sind, sich hingeben zu können und wollen.
Aber für einen Großteil von Frauen legte dieses Buch einen Schalter um. Handschellen werden gesellschaftsfähig, rote Striemen auf dem Arsch gelten als schick, und Brustklammern finden sich sicher bald auch im Schwimmbad, direkt neben dem Babybecken, ganz normal.
Dieses Buch macht ein „Rollenverhältnis“ wie es sich selbsternannte emanzipierte Frau ungern bis dato vorstellen mochte, erlaubt. Frau fühlt sich mit insgeheimen Begehren nun nicht mehr alleine, merkt sie doch, wieviele andere Frauen genau das möchten und auch leben.
Da grade „Langzeitehefrau-mit-Missionarsstellungs-Verkehr“ bis dato keinen blassen Schimmer hatte, wie weitgründig doch sexuelle Befriedigung sein kann. Wenn man bedenkt, das ich noch vor nicht allzulanger Zeit folgenden Gesprächsfetzen mitbekam: „Stell dir vor, Ernst die Sau wollte doch glatt das ich seinen „du weißt schon was“ in den Mund nehmen sollte.“ (empörter und schockierter Gesichtsausdruck).
Ok, Ernst und seine Frau sind 35 Jahre verheiratet, besagte Frau somit ca 55. 35 Jahre wie es scheint Ficken im Dunkeln und Licht aus. Ernst tat mir sehr leid in dem Moment. Ich wusste nicht, wer von beiden mehr.
Und vielleicht hat nun auch Ernst´s Ehefrau ein wenig in den Seiten geblättert und Ernst mal erlaubt, ihr die Schamlippen, zumindest ein wenig langzuziehen…
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