Neulich in der Vorstadt…oder Fred’s neue Passion FSK 18

Schön ist es hier in der Vorstadt. So akkurat, ordentlich und selbstverständlich anständig. Bis zumindest neulich…

Mein Blick bleibt bei einem Mann im Urgesteinsalter hängen. Er schlurft mit einem Koffer rechts in der Hand die Straße entlang. Es ist nicht das erste Mal das ich ihn sehe und häufig frage ich mich was er wohl in seinem Koffer mit sich führt. Vielleicht sein ganzes Leben oder auch nur ein Butterbrot. Es schaut immer aus als wolle er nach Übersee, aber ankommen wird er nie.

Nicht das es mich wirklich interessiert, was hier in der Gegend wer so macht. Weder wo der alte Herr seines Weges geht, noch was sonst der eine oder andere Nachbar treibt.

Genauso wenig interessiert mich die gegenüber eingezogene junge Dame mit den langen Haaren und noch längeren Beinen. Schick haben sie und ihr Kerl ihr Haus renoviert. Nicht das ich angestrengt zuhöre, als Frida von gegenüber neulich ganz unauffällig laut beim überfüllten Bäcker samstags morgens um halb zehn, mal eben erwähnte, was junge Dame beruflich so treibt. Interessiert doch wirklich nicht die Bohne. Ich bin ganz mit meinem Brötchen incl zwei Alibibrötchen beschäftigt, während all die Familienväter neben mir für ihre ganze Sippe Körnertüten besorgen.

Ganz im Gegensatz zu der Nachbarschaft von gegenüber. Die artigen, unbescholtenen Frauen sind völlig aus ihrem Alltagstrott herausgerissen und blinzeln nun stets über den Gartenzaun um die arglose nichtsahnende junge Dame zu beobachten. Schließlich ist sie eine Berufssadistin und hat ein professionelles eigenes Studio, aber natürlich geht dort niemand hin aus diesem anständigen Viertel. Schon gar nicht Fred und Rolf und wie sie alle heißen, die hochgradig gesitteten Männer, der doch so arwöhnischen Damen aus der Straße gegenüber. Das stellen sie sich zumindest so vor. In höchster Aufregung sind sie zu allem bereit, ihre ahnungslosen Männer gegen dieses Teufelsweib zu verteidigen. Ihre heile Welt gerät ins Wanken, schließlich ist es die erste Dame in der Gegend, die professionell mit dem männlichen Geschlecht zu tun hat und das auch noch nackt. Natürlich nicht sie, sondern ihre Kunden. Und so halten die Frauen Wache, das sie ja keinen weiteren anziehenden Blick Richtung Fred und Konsorten schickt. Das ist ihnen selbstverständlich sofort aufgefallen, wie dieses Weib Fred ganz bestimmt um den Finger wickeln wollte.

Fred kann persönlich diese ganze Aufregung nicht verstehen, und findet die Neue in der Straße richtig nett. Sie grüßt so freundlich und 17,5 cm hohe Absätze mit denen er sie ab und an trifft, sehen auch richtig stilvoll aus. Und so steht Fred heimlich, wenn seine Frau mal wieder Schmiere steht,um besagte Nachbarin im Zaum zu halten, vor dem Spiegel, zieht die Wampe ein und versucht aus seinen 38 Haaren alles rauszuholen, was rauszuholen geht. Er bürstet sie mal nach rechts, ne, mal nach links, ne aber nach Vorne, ja, nach Vorne macht ihn doch seine neue Frisur um einiges attraktiver und jugendlicher. Da ist er sich sicher. Verdammt, was macht er allerdings nur mit der Wampe. Er hält die Luft an und siehe da, ja, so könnte es funktionieren. So wird sie ihm sicher morgen ein ganz besonderes Lächeln schenken.
Und während er seine Haare wieder unauffällig in die alte Richtung striegelt, überlegt er sich insgeheim, aber wirklich ganz insgeheim, wie er der schönen Frau mit den 17,5 cm Absätzen begegnen kann und sie ihn für ein paar Stunden unter ihre Fittiche nehmen wird.

Er überlegt und überlegt.: „Montagabend Bastelrunde bei Gisela, so muss er daheim bleiben und auf die Kinder aufpassen, Mist. Dienstag, Badmintontraining mit Steffen. Ne, Steffen hält nicht dicht, der muss immer alles seiner Gattin brühwarm weitertratschen, das ist zu riskant. Mittwoch Tupper bei ihnen. Gerdas Deckel ist kaputt, und die neue Salatschüsselserie fand sie auch ganz toll. Das hat sie ihm schon vergangene Woche begeistert beim Frühstück erzählt, sicher um ihm schon auf eine hohe Plastikrechnung vorzubereiten. Aber er möchte ja keinen Ärger mit seiner Liebsten, und so lächelt er ihr freundlich zu und sie ist glücklich, in weiser Voraussicht, das er sie alles kaufen lässt, was ihr Kunststoffherz sich wünscht. Wie glücklich ist sie mit ihren kleinen Plastikdöschen und ihrer neusten Errungenschaft von vorletzter Woche bei Angelika. Der Bräter. Einen ganzen Tag hat er für den Bräter an seinem Postschalter geschuftet, hunderte von Briefmarken verkauft und Pakete angenommen. Hoffentlich weiß sie das zu schätzen und wird ihm jetzt täglich einen Braten braten.

Also bleibt nur Donnerstag. Donnerstag sollte sein Tag werden Alles oder Nichts. Ein Mann ein Wort. Nein. Ein Mann eine Tat.
Er hatte noch vier Tage. Vier Tage die Wampe in den Griff zu bekommen, vier Tage bis er die schöne Lady für sich haben wollte. Wenigstens für ein paar Stunden. Gern nimmt er dafür noch 295 weitere Pakete an und klebt 444 Briefmarken….

Gerda war draußen beschäftigt und so konnte er sich an den Rechner setzen und ihre Homepage studieren. Längst wusste er ihren Namen und längst kannte er ihre Homepage fast auswendig. Er war ja ein schlauer Kerl und kannte sich mit den Kniffen und Tricks gut aus, das Gerda ihn nicht erwischen konnte.

Sie sah toll aus in ihrem schwarzen hautengen Ensemble. Er betrachtete ihre Brustansatz, mehr ließen die Bilder nicht zu. Er hätte einiges in diesem Moment für einen erlaubten Blick tiefer in ihren Ausschnitt gegeben. Und ihren prallen Hintern, der sich in ihrem enganliegenden Catsuit sichtbar abzeichnete. „Ob er sie anfassen dürfen wird“ fragte er sich. Oder ob sie ihn betteln lassen und bestrafen wird, er wusste es noch nicht, doch es erregte und berührte ihn gleichzeitig peinlich. Er war noch nie in solch einem Etablissement und hatte bis jetzt auch kein Verlangen danach. Zumindest nicht wirklich. Ab und an hat er schon an Sex mit anderen Frauen als an Gerda gedacht. Gerda war seine erste und einzige Frau und es war schon irgendwie wohl alles ok so wie es war. Ab und an ließ sie ihn ran. Wenn die Kinder schliefen, krochen sie unter die Decke und nach ein paar intensiven Minuten, war die Sache geritzt. Er wollte sich auch nicht beschweren. Denn hin und wieder war es wirklich ganz nett mit Gerda. Und Beischlaf ist ja wohl auch nicht alles….

Doch seit er diese Sexbombe, den inbegriff vollendeter Weiblichkeit, in seiner Straße hatte, war alles anders. Sein Begehren wuchs sie für sich zu haben. Und sein Körper signalisierte dieses täglich. Untrügliche Anzeichen zeichneten dies hin und wieder an seinem Körper ab, doch Gerda fiel das natürlich nicht auf. Ihre Blicke verweilten nicht bei ihm, schon gar nicht in seinem Schrittbereich, sondern viel lieber bei ihrem Bräter und bei den neusten Errungenschaften der Nachbarschaft. Schließlich mußte sie ja immer auf dem Laufenden sein, was wer wo wie, hat um gegeben falls sofort einzuschreiten und selbiges zu besitzen. Natürlich nervt ihn das immer mal wieder, wenn die doch erst letztes Jahr gebaute rote Steintreppe dieses Jahr gegen eine Treppe aus Granit ausgetauscht werden soll, aber verstehen kann er das ganz sicher schon. Schließlich will man ja auf dem neusten Stand sein und sich nicht mit alten Dingen zumüllen.
Als sie allerdings vor einigen Monaten die Fassade ihres Häuschens kariert haben wollte, streikte er. Er fand das bei Udo und Gabriele schon nicht schön und ihr Haus musste er nun jeden Morgen wenn er das Haus verließ ertragen. Auch wenn er sich täglich vornahm nicht auf die andere Straßenseite zu schauen, zog diese furchtbare Fassade immer wieder seinen Blick an…..
Und nun soll sein Haus in dieser gleichen furchtbaren Farben incl. Karos an seinem Haus sein? Nein, egal wie, er wird sein riemchenverklinkertes Haus verteidigen, da kann sie sich auf den Kopf stellen, er war zu allem bereit.

All das konnte Fred nichts im Moment. Seine Gedanken waren bei Donnerstag. Er hatte es tatsächlich geschafft und die Begehrte angerufen. Donnerstag in zwei Wochen war es soweit. Sie würde ihn Empfangen. Es kam ihm wie einge Ewigkeit vor und er zählte die Tage. Alles um ihn herum kam ihm unwirklich vor , er wollte nur zu ihr. Er wollte sie sehen. Von sehr nahem sehen, fühlen, gefühlt werden. Eine geistige Welt eröffnete sich ihm, Eine fremde Welt eine die er bis jetzt nicht kannte, die nicht in seine kleine engstirnige Spießerwelt passte. Bis jetzt nicht.

„Du kommst zu spät!“
Er sieht sie mit zerknirschter Miene an, aber das reicht ihr nicht.
Sie klopft mit ihren in 17,5 Zentimeter-High-Heels steckenden Füßen auf den Boden, die Reitgerte in der Hand. Ihre Wut offenbart sich durch ihre Stimme.
„Zieh dich aus, mach schon. Und dann gehst du auf die Hände und Knie. Du verdienst es nicht, stehen zu dürfen.
Dein Zuspätkommen ist auch völlig inakzeptabel, meinst du, so kannst du mit mir umspringen?
Du kannst von Glück reden, dass ich überhaupt zugestimmt habe, dich heute zu empfangen. Und jetzt kriech auf Händen und Füßen über den Boden“.
Sie umkreist seinen Körper, betrachtet ihn aufmerksam, wirkte ganz distanziert. Zumindest jetzt noch. Sie setzt den Absatz ihres Schuhs auf eine seiner Arschbacken und gibt ihm einen kleinen Tritt. In dem Moment, in dem ihre Sohle ihn berührt, wird sein Atem deutlich schwerer.
Er sieht reuevoll und auch etwas kindlich zu ihr auf, versucht Gnade und Mitgefühl in ihren Augen zu finden, doch bevor er überhaupt bis zu ihrem Kopf kommt, drückt ihr spitzer Absatz seinen Kopf auf den Boden.

O nein, von wegen, komm mir nicht mit diesem Welpenblick. Das funktioniert nicht, im Gegenteil – es macht sie nur noch wütender. Steh auf!
„Beug dich aufs Bett und mach die Beine breit“. Sie wählt die Handschellen, um seine Handgelenke aneinanderzuketten. Jetzt erhebt sie die Hand und schlägt fest auf den Hintern. Dabei sieht sie, wie seine Haut erzittert und von ihrem Hieb ganz rot wird. Die Bewegung ihrer Haut läss ihn erschauern und sie legt sofort nach. Seine Augen sind vor Erzückung geschlossen – auch wenn er leise wimmert. Er will es. Ihre nächsten Hiebe sind noch stärker, drauf, drauf, drauf, drauf. Fest genug, um ihre Hand zum Kribbeln zu bringen und ein Geräusch zu erzeugen, das im Raum nachhallt.

Sie versohlt ihm weiter den Arsch, immer im Wechsel von einer Arschbacke zur anderen, sie spielt mit dem Rhythmus, damit er sich nicht zu sehr daran gewöhnt. Er sagt kein Wort, aber seine Atemstöße werden immer schwerer, bis sie fast zu einem Grunzen werden. Er versucht zu verheimlichen , wie sehr das Ganze ihn erregt, irgendwie ist es ihm doch peinlich.
Doch sie weiß es auch so, merkt es deutlich an seinem Stück für Stück näher rückenden Hintern und daran, wie sein gesamter Körper eine unterwürfige Haltung annimmt. Sie greift erneut nach der Reitgerte und lässt sie in kurzen, scharfen Schlägen auf ihn niedergehen. Die Spitze der Gerte hinterlässt rote Striemen, die als Beweis für sein schlechtes Benehmen dienen.

Ihre Hand bewegt sich ganz langsam, sie streicht mit einem Finger über den Ansatz seines Hinterns und wandert dann zu seinen schweren, dicken Eiern und seinem Geschlecht. Sie umfasst und hält ihn kurz und genießt das Gefühl, seine kostbare Erregung ganz und gar im Griff zu haben.
Während sie ihn kurz und kaum merklich streichelt merkt er nur wie sehr im dieses gefällt und wie lange er auf diese Art von Berührung verzichtet hat. Und das ganze für Pünktchen am Haus, und dem Wohle der Gesellschaft. Er weiß in dem Augenblick das er darauf nie wieder verzichten möchte und nie wieder zurückkehren möchte zu seinen Gartenzwergen….

Noch Tage später kann er sich an jedes einzelne Detail erinnern. Nichts liegt ihm ferner auch nur eine Sekunde dieser aufregenden Begegnung zu vergessen. Der Moment als sie eine für ihn im ersten Moment merkwürdigen Gürtel umband, an deren vorderer Mitte ein Gummischwanz dran baumelte und sie seine Hände an einer Vorrichtung band. Grob von hinten seine Beine auseinander schob und ihm langsam den leblosen Schwanz an dem Gürtel in den Arsch schob. Der erste schmerzhafte Moment und dann die Entzückung. Nie hätte er sich vorstellen mögen, wie sehr es ihm gefiel, gefickt zu werden. Ja. Das wurde nun zu seiner Passion….

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